11 Pflanzen, die Kaffeesatz regelrecht lieben
Haben Sie noch Kaffeesatz übrig, den Sie nicht gleich entsorgen möchten? Diese kleinen braunen Krümel sind ein echter Schatz für den Garten. Reich an Stickstoff, etwas Phosphor und Kalium, können gebrauchte Kaffeereste bestimmten Pflanzen richtig guttun. Aber Vorsicht: Nicht alle Gewächse vertragen Kaffeesatz gleichermaßen gut.
Lernen Sie jetzt die 11 Pflanzen kennen, die sich besonders über Ihre Kaffeesatz-Reste freuen.
1. Rosen
Rosen sind nicht nur was fürs Auge, sondern echte Stickstoffliebhaber. Ein bisschen Kaffeesatz rund um die Rosensträucher sorgt für üppiges Laub und kräftige Blüten. Aber übertreiben Sie es nicht – zu viel kann den Boden vernässen und die Wurzeln schaden.
2. Heidelbeeren
Wer süßere und saftigere Heidelbeeren möchte, sollte Kaffeesatz verwenden. Diese Pflanzen lieben saure Böden, und der Kaffeesatz sorgt für genau den richtigen pH-Wert – quasi ein Espresso-Morgenschub fürs Gartenglück.
3. Hortensien
Mit Kaffeesatz können Sie die Boden-pH-Werte senken und so Ihre Hortensien in intensives Blau verwandeln. Einfach leicht aufstreuen und gründlich angießen – so zaubern Sie die gewünschten Farbtöne.
4. Azaleen
Azaleen wirken in neutralen oder alkalischen Böden oft trauriger, doch mit etwas Säure fühlen sie sich wieder wohl. Gebrauchte Kaffeesatz macht den Boden gut sauer und sorgt für kräftiges Wachstum.
5. Rhododendren
Auch Rhododendren profitieren von sauren Böden. Kaffeesatz verbessert die Bodenqualität und senkt den pH-Wert, was die Pflanzen mit kräftigem Wachstum und mehr Blüten belohnt.
6. Kamelien
Kamelien lieben leicht saure, nährstoffreiche Erde. Eine sanfte Einarbeitung von Kaffeesatz ins obere Bodenschicht sorgt für üppige Blütezeit.
7. Gardenien
Gardenien sind anspruchsvoll und benötigen leichte Säure im Boden. Kaffeesatz hilft, diesen Zustand zu erhalten, fördert die Blütenbildung und sorgt für glänzende Blätter.
8. Tomaten
Tomaten mögen einen eher neutralen Boden, schätzen aber den Stickstoff und die organische Substanz des Kaffeesatzes sehr. Eine Beimischung zum Kompost oder zum Beet bietet eine sanfte Nährstoffzufuhr.
9. Möhren
Möhren werden süßer und größer, wenn Sie leicht mit Kaffeesatz bestreut werden. Zusätzlich hält der Geruch Schädlinge wie die Möhrenfliege fern.
10. Radieschen
Radieschen wachsen schneller mit einer Schicht Kaffeesatz. Der leichte Nährstoffschub sorgt für pralle und wohlschmeckende Ernten.
11. Immergrüne (z. B. Kiefern und Fichten)
Immergrüne Pflanzen gedeihen besser mit etwas Säure im Boden. Kaffeesatz ahmt den natürlichen Waldboden nach, hält die Nadeln grün und fördert gesundes Wachstum.
Richtige Anwendung von Kaffeesatz im Garten
- Setzen Sie Kaffeesatz sparsam ein, denn bei zu dicker Schicht kann er den Boden verdichten und wasserabweisend wirken.
- Mischen Sie den Kaffeesatz idealerweise in den Kompost, damit die Nährstoffe ausbalanciert werden.
- Beim direkten Ausbringen nur leicht verstreuen, also eher als feines Düngen und nicht als Schicht.
- Frischer Kaffeesatz ist sehr sauer; gebrauchten Kaffeesatz können Sie bei Bedarf kurz abspülen, um den Säuregrad zu mildern.
Richtig eingesetzt gibt Kaffeesatz Ihrem Garten einen wertvollen Wachstumsschub – oft ganz ohne große Mühe.
Fazit: Kaffeesatz und Gartenarbeit – eine perfekte Kombination
Wer hätte gedacht, dass Ihr morgendlicher Kaffee auch ein Wachstumsturbo für Pflanzen sein kann? Mit etwas Kaffeesatz hier und dort verbessern Sie den Boden, schützen vor Schädlingen und fördern Blüten sowie Erträge. Beim nächsten Kaffeekochen also die Reste nicht wegwerfen, sondern Ihrem Garten etwas Gutes tun.
Manchmal steckt das Beste eben in den kleinen Resten.
