12 Stauden, die sich Jahr für Jahr selbst vermehren

12 Mehrjährige Pflanzen, die sich Jahr für Jahr selbst vermehren

Wenn Sie einen Garten anlegen möchten, der mit jedem Jahr schöner wird, sind mehrjährige Pflanzen eine hervorragende Wahl. Manche von ihnen kehren nicht nur zurück, sondern vermehren sich sogar von ganz allein.

Einmal gepflanzt, breiten sie sich still und leise aus – durch Selbstaussaat, Teilung oder unterirdische Rhizome. Diese Gartenstars sind ideal, wenn Sie ein üppiges, lebendiges Beet wünschen, aber nicht jede Saison neu pflanzen möchten.

Entdecken Sie jetzt zwölf mehrjährige Pflanzen, die sich von selbst vermehren und Ihrem Garten mit der Zeit immer mehr Fülle verleihen.

1. Sonnenhut (Rudbeckia hirta)

Lebhaft, unkompliziert und pflegeleicht verbreitet sich der Sonnenhut sowohl durch Samen als auch unterirdische Ausläufer. Hat er sich erst eingelebt, zeigt er sich in dichten Büscheln über Ihr Blumenbeet verteilt.

  • Blütezeit von Sommer bis Herbst
  • Zieht eine Vielzahl von Bestäubern an
  • Wächst auch auf eher nährstoffarmen Böden gut

2. Purpursonnenhut (Echinacea)

Diese robusten heimischen Stauden sind wahre Überlebenskünstler. Purpursonnenhut sät sich gern selbst aus und bildet so kleine Kolonien mit Blüten in Lila, Pink oder Weiß, die Schmetterlinge besonders lieben.

  • Blumentod nicht überall entfernen, um die Selbstaussaat zu fördern

3. Taglilien (Hemerocallis)

Jede Blüte hält zwar nur einen Tag, doch die Pflanzen selbst bleiben über Jahre erhalten. Taglilien bilden mit der Zeit immer größere Horste, die Ihre Beete mit mehr Blüten und Volumen füllen.

  • Hohe Trockenresistenz
  • Sehr widerstandsfähig und pflegeleicht

4. Schafgarbe (Leucanthemum × superbum)

Klassisch mit weißen Blütenblättern und sonnigem Zentrum bringt die Schafgarbe viel Charme in den Garten. Sie sät sich problemlos selbst aus und bildet wachsende Büschel.

  • Alle paar Jahre teilen, um die Ausbreitung zu kontrollieren und das Blütenwachstum zu fördern

5. Indianernessel (Monarda)

Ein Magnet für Bienen und Hummeln füllt die Indianernessel Gartenbereiche schnell auf. Sie vermehrt sich über unterirdische Rhizome und kann sogar in wenigen Saisons große Flächen bedecken.

  • Benötigt ausreichend Platz, um Konkurrenzdruck auf andere Pflanzen zu vermeiden

6. Lungenkraut (Pulmonaria)

Ideal für schattige Plätze mit seinem gefleckten Laub und den frühblühenden Blüten. Mit der Zeit bildet das Lungenkraut dichte bodendeckende Polster.

  • Ist unattraktiv für Rehe
  • Perfekt als Bodendecker in schattigen Beeten

7. Schafgarbe (Achillea millefolium)

Robust und widerstandsfähig gegen Trockenheit, verbreitet sich Schafgarbe sowohl durch Rhizome als auch durch Selbstaussaat. Das filigrane Laub und die flachen Blütendolden erscheinen mehrfach im Garten verteilt.

  • Erhältlich in vielen Farben von Cremeweiß bis kräftigem Pink

8. Dollarblatt (Lysimachia nummularia)

Diese leuchtend grüne Bodendecker-Pflanze breitet sich rasch aus. Sie wächst flach am Boden entlang und kann sogar über Beetkanten hängen, was einen attraktiven Teppich bildet.

  • Auch hervorragend geeignet für Kübel und Hängeampeln

9. Katzenminze (Nepeta)

Niedrig wachsend und mit violetten Blüten bietet Katzenminze nicht nur hübsche Farbe, sondern vermehrt sich auch stetig, besonders an sonnigen Standorten.

  • Zieht Bienen und Schmetterlinge an
  • Rehe meiden diese Pflanze meistens

10. Wollziest (Stachys byzantina)

Mit seinem weichen, silbrig-grauen Laub ist Wollziest eine wahre Augenweide. Er breitet sich durch kriechende Triebe aus und nimmt langsam, aber sicher immer mehr Raum ein.

  • Optimal als Beetbegrenzung oder zur Auffüllung trockener Flächen

11. Mädchenauge (Coreopsis)

Diese sonnigen, gänseblümchenähnlichen Blumen sind ein Traum für alle, die wenig Aufwand betreiben möchten. Coreopsis sät sich bereitwillig aus und einige Sorten wuchern auch über das Wurzelwerk.

  • Blütezeit von Frühsommer bis Herbst bei minimaler Pflege

12. Funkie (Hosta spp.)

Perfekt für schattige Standorte, wachsen Funkien zu breiten Horsten, die sich alle paar Jahre verdoppeln. Zwar sät sich die Funkie selten selbst aus, aber sie vermehrt sich zuverlässig über Teilung.

  • Ideal in Kombination mit Farnen und Astilben in dunkleren Gartenbereichen

So unterstützen Sie die Ausbreitung ohne unerwünschte Überwucherung

  • Lassen Sie einige freie Bodenstellen, damit sich Samen optimal ausbreiten können
  • Entfernen Sie nicht alle verblühten Blüten, um Selbstaussaat zu ermöglichen
  • Teilen Sie dichte Horste alle 3 bis 4 Jahre, um das Wachstum zu fördern und Überfüllung zu vermeiden
  • Greifen Sie bei zu starkem Wuchs ein und verpflanzen Sie die Pflanze an einen neuen Standort

Fazit

Wenn Sie einen Garten wünschen, der mit wenig Aufwand Jahr für Jahr größer und lebendiger wird, sind diese zwölf selbstvermehrenden Stauden genau die richtige Wahl. Sie übernehmen die Arbeit ganz von selbst – Sie müssen nur einmal pflanzen, zurücklehnen und zusehen, wie Ihr Garten wächst.