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Fünf Herbstaufgaben für Hortensien für eine prachtvolle Blüte im nächsten Sommer
Hortensien sind die Stars im Sommergarten – ihre großen, farbenprächtigen Blüten ziehen alle Blicke auf sich. Damit sie im nächsten Jahr noch üppiger blühen, ist der Herbst die beste Zeit, um aktiv zu werden. Wenn die Blätter sich verfärben, bereiten sich die Pflanzen leise auf das kommende Wachstum vor. Ein wenig Pflege im Herbst zahlt sich mit kräftigeren Pflanzen und spektakulären Blüten aus.
Hier sind fünf wichtige Herbstarbeiten für Hortensien, die jeder Gartenfreund erledigen sollte – dazu einige Tipps, um die Arbeit zu erleichtern.
1. Verblühte Blüten vorsichtig entfernen
Auch wenn verblühte Hortensiencharme besitzen, hilft das Entfernen der alten Blüten der Pflanze, ihre Kraft in Wurzel- und Stammstärkung statt in Samenbildung zu lenken.
- Bei Teller- und Schneeball-Hortensien: Schneiden Sie die Blüten knapp über einem gesunden Knospenpaar ab.
- Bei Rispen- und Eichenblatt-Hortensien: Hier können Sie stärker zurückschneiden, da sie an neuem Holz blühen.
Achten Sie jedoch bei Bauernhortensien (Großblättrigen) darauf, im Herbst nicht zu stark zu schneiden. Sie bilden ihre Blütenknospen Ende Sommer, und ein zu kräftiger Rückschnitt kann die Blütenzahl im Folgejahr verringern.
2. Schwache oder beschädigte Triebe entfernen
Die Herbstpflege ist ideal, um schwache, gebrochene oder sich kreuzende Triebe bis zum Boden zurückzuschneiden. Das verbessert die Luftzirkulation und verhindert Krankheiten im Winter. Starke Triebe helfen der Hortensie, die schweren Blütenköpfe im Sommer stabil zu tragen.
3. Die Wurzeln stärken – aber ohne Stickstoff
Im Spätsommer und Herbst brauchen Hortensien keinen Stickstoff, der zu weichem Wachstum führt, das im Winter erfriert. Stattdessen sollten Sie ihre Wurzeln mit Kalium und Phosphor versorgen, damit sie Energie für die Knospen im Frühling sammeln können.
- Knochenmehl, Kompost oder ein ausgewogener Herbstdünger eignen sich hervorragend.
- Arbeiten Sie das Material in den Boden etwa 30 cm rund um den Pflanzenstamm ein.
Gesunde Wurzeln sind die Basis für eine beeindruckende Blüte im nächsten Jahr.
4. Eine schützende Mulchschicht ausbringen
Frost und Kälte können die flachen Wurzeln der Hortensien schädigen. Eine 5–7 cm dicke Mulchschicht isoliert den Boden, hält die Feuchtigkeit und verhindert starke Temperaturschwankungen.
- Ideal sind Rindenmulch, Tannennadeln oder Kompost.
- Die Mulchschicht sollte einige Zentimeter vom Pflanzenstamm entfernt bleiben, um Faulbildung zu vermeiden.
Diese wärmende Schicht wirkt wie eine Decke, die die Pflanze sicher durch den Winter bringt.
5. Empfindliche Sorten vor Frost schützen
Nicht alle Hortensien sind gleich winterhart. Großblättrige (Hydrangea macrophylla) und Eichenblatt-Hortensien (Hydrangea quercifolia) brauchen oft extra Schutz vor Frostspitzen.
- Wickeln Sie die Sträucher locker mit Jute oder speziellen Gartenvliesen ein.
- Häufen Sie Laub oder Stroh um die Basis als zusätzliche Isolierung an.
- Topfhortensien sollten an einem geschützten Platz stehen oder die Töpfe mit Luftpolsterfolie umwickelt werden.
Mit ein wenig zusätzlicher Mühe überstehen die wertvollen Knospen die kalte Jahreszeit sicher.
Bonus-Tipp: Gießen nicht übertreiben
Mit fallenden Temperaturen brauchen Hortensien deutlich weniger Wasser. Halten Sie den Boden leicht feucht, vermeiden Sie aber Staunässe, da diese bei niedrigen Temperaturen Wurzelfäule fördert.
Fazit
Die Herbstpflege für Hortensien ist unkompliziert, aber wirksam. Mit diesen fünf einfachen Schritten – Verblühtes entfernen, schwache Triebe schneiden, Nährstoffe geben, mulchen und Frostschutz – bereiten Sie Ihre Pflanzen optimal auf eine prächtige Blütenpracht im kommenden Sommer vor. Denken Sie daran, Ihre Hortensien liebevoll „einzudecken“, damit sie gestärkt erwachen und noch schöner blühen.
Also greifen Sie zu Gartenschere und Mulch – und vielleicht zieht auch ein warmer Pullover ein. Ihre Hortensien werden es Ihnen mit einer beeindruckenden Blüte danken.
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