7 Pflanzen, die Blau-schwalben lieben – und wie man sie schnell anbaut

7 Pflanzen, die Blaukehlchen lieben – und wie Sie sie schnell zum Wachsen bringen

Sie möchten Ihren Garten in ein Paradies für Blaukehlchen verwandeln? Damit sind Sie nicht allein. Diese lebhaften, farbenfrohen Vögel sind nicht nur eine Freude fürs Auge, sondern auch nützliche Helfer im Garten, da sie Schädlinge wie Käfer, Engerlinge und Raupen verspeisen. Das Beste daran: Blaukehlchen anzulocken ist einfacher als gedacht. Entscheidend sind die richtigen Pflanzen.

Von einheimischen Beerensträuchern bis zu insektenfreundlichen Blüten – bestimmte Pflanzen wirken wie Magneten auf Blaukehlchen. Einige wachsen sogar überraschend schnell, wenn man ihnen etwas Pflege gönnt. Entdecken Sie sieben Pflanzen, die Blaukehlchen magisch anziehen – und erfahren Sie, wie Sie sie zügig zum Wachstum bringen.

1. Felsenbirne (Amelanchier spp.)

Die Felsenbirne ist für Blaukehlchen eine unwiderstehliche Pflanze. Ihre saftigen Beeren reifen Anfang Sommer – genau zur Zeit, wenn die Vögel ihre hungrigen Jungen füttern.

Warum Blaukehlchen sie lieben:

  • Die süßen Beeren sind eine wertvolle und energiereiche Nahrungsquelle.
  • Sie reifen früher als die meisten anderen Beeren, sodass die Blaukehlchen als Erste zugreifen können.

So gedeiht die Felsenbirne schnell:

  • Wählen Sie einen sonnigen Standort für beste Beerenerträge.
  • Verwenden Sie gut durchlässigen, humusreichen Boden.
  • Gießen Sie regelmäßig im ersten Jahr, um die Wurzeln zu festigen.
  • Mulchen Sie den Boden, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu unterdrücken.

2. Holunder (Sambucus canadensis)

Holunder wächst besonders kräftig an sonnigen Stellen. Seine kleinen weißen Blüten ziehen im späten Frühling viele Insekten an – eine willkommene Mahlzeit für Blaukehlchen. Spätsommer bringen die dunklen Beeren einen zusätzlichen Leckerbissen.

Warum Blaukehlchen ihn schätzen:

  • Reiche Beerenernte zum Verspeisen.
  • Die Blüten locken zahlreiche Insekten an, die ebenfalls als Nahrung dienen.

So fördern Sie schnelles Wachstum:

  • Schneiden Sie den Holunder im frühen Frühjahr kräftig zurück, um neuen Austrieb zu fördern.
  • Düngen Sie mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger für zusätzliche Nährstoffe.
  • Achten Sie auf genügend Platz, denn Holunder kann schnell sehr groß werden.

3. Hartriegel (Cornus florida und andere Arten)

Hartriegel sind wahre Allrounder: Sie bieten im Herbst Beeren und im Frühjahr sicheren Nistplatz in ihren Zweigen.

Was Blaukehlchen an ihnen lieben:

  • Die Beeren sind im Herbst eine wichtige Nahrung.
  • Das verzweigte Geäst dient als geschützter Sitz- und Nistplatz.

So sorgen Sie für ein rasches Wachstum:

  • Setzen Sie auf einheimische Sorten, die besser an lokale Bedingungen angepasst sind.
  • Pflanzen Sie je nach Art im Halbschatten bis Vollsonne.
  • Halten Sie den Boden feucht, aber vermeiden Sie Staunässe.

4. Stechpalme (Ilex verticillata oder Ilex opaca)

Das leuchtende Rot der Stechpalmenbeeren im Winter ist für Blaukehlchen eine wertvolle Nahrungsquelle, wenn sonst wenig zu fressen da ist.

Warum Blaukehlchen Stechpalmen mögen:

  • Sie liefern im Winter wichtige Nahrung, wenn Insekten knapp sind.
  • So bleiben die Vögel auch in kälteren Monaten im Garten.

Tipps für schnelles Wachstum:

  • Setzen Sie je eine männliche Pflanze zu vier bis fünf weiblichen, damit Beeren entstehen.
  • Bevorzugen Sie die heimischen Sorten: Winter-Stechpalme (laubabwerfend) oder Amerikanische Stechpalme (immergrün).
  • Mulchen und regelmäßig gießen, besonders in trockenen Phasen.

5. Wilder Wein (Parthenocissus quinquefolia)

Dieser heimische Kletterer wächst rasant und liefert im Herbst kleine dunkle Beeren, die Blaukehlchen anziehen.

Warum sie gern dort sind:

  • Die Beeren erscheinen im späten Herbst und frühen Winter, wenn die Nahrung sonst knapp wird.

So fördern Sie schnelles Wachstum:

  • Führen Sie die Pflanze an einem Zaun oder Spalier entlang – so klettert sie rasch empor.
  • Standorte mit mehr Sonne bringen mehr Beeren hervor.
  • Bei Trockenheit regelmäßig gießen für kräftiges Wachstum.

6. Sumach (Rhus spp.)

Keine Sorge – hier sind keine giftigen Sorten gemeint, sondern der essbare und vogel-freundliche Glatte und Geweihförmige Sumach.

Warum Blaukehlchen Sumach mögen:

  • Dichte rote Beerentrauben, die lange bis in den Winter hängen.
  • Der offene, buschige Wuchs bietet einen günstigen Lebensraum.

So helfen Sie beim schnellen Anwachsen:

  • Sumach gedeiht selbst auf magerem, trockenem Boden – ein echtes Robustpflanze.
  • Volle Sonne sorgt für die beste Beerenausbildung.
  • Da Sumach sich über Ausläufer ausbreitet, braucht er genügend Platz oder muss gelegentlich kontrolliert werden.

7. Heidelbeeren (Vaccinium spp.)

Überraschung: Nicht nur Sie lieben Heidelbeeren, auch Blaukehlchen sind begeisterte Nascher.

Darum sind Heidelbeeren so beliebt:

  • Saftig, süß und nährstoffreich – unwiderstehlich für Vögel.

Tipps für schnelles Wachstum:

  • Pflanzen Sie sie in sauren Boden (pH 4,5 bis 5,5).
  • Ergänzen Sie beim Pflanzen mit Torf oder Nadelholzmulch für optimale Bodenbedingungen.
  • Mulchen Sie mit Kiefernnadeln, um Feuchtigkeit zu bewahren und den Boden sauer zu halten.
  • Schneiden Sie im späten Winter zurück, um buschigeres Wachstum und mehr Früchte zu fördern.

Zusätzliche Tipps für mehr Blaukehlchen im Garten

  • Stellen Sie eine Vogeltränke auf: Blaukehlchen schätzen frisches Wasser, vor allem im Sommer.
  • Verzichten Sie auf Pestizide: Insekten sind wichtige Proteinquelle für die Vögel.
  • Bringen Sie Nistkästen an: Das bietet Zuflucht, wenn natürliche Nistplätze fehlen.
  • Halten Sie Katzen im Haus: Freigängerkatzen sind eine große Gefahr für Blaukehlchen und andere Singvögel.

Fazit

Mit den richtigen Pflanzen verwandeln Sie Ihren Garten in ein Paradies für Blaukehlchen. Sie bieten mehr als nur Nahrung: Auch ein sicherer Lebensraum entsteht. Und mit etwas Pflege wachsen diese Pflanzen schnell und gedeihen über viele Jahre.

Pflanzen Sie noch heute einige dieser Schönheiten. Sie werden mit fröhlichem Vogelgezwitscher, flatternden Flügeln und vielleicht sogar mit den ersten Jungvögeln vor der Haustür belohnt.