Knoblauch, den jeder in Zitronensaft gibt | Mit diesem Trick löst du ein sehr lästiges Problem!

Knoblauch – Jeder gibt ihn in Zitronensaft | Mit diesem Trick lösen Sie ein sehr lästiges Problem!

Knoblauch ist eine Grundzutat in Küchen auf der ganzen Welt. Daher ist er ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gastronomie und spielt die Hauptrolle in zahlreichen Rezepten. Neben seinem hervorragenden Geschmack und Aroma ist er auch sehr gesund, doch diese große Intensität kann Unannehmlichkeiten und Magenprobleme verursachen. Tatsächlich neigt Knoblauch dazu, schlechten Atem und Verdauungsbeschwerden auszulösen.

Viele Menschen wissen nicht, dass es eine einfache Möglichkeit gibt, diesen intensiven Geschmack abzuschwächen, ohne dass dabei das aromatische Potenzial verloren geht. Ein sehr beliebter und verbreiteter Trick besteht darin, vor dem Kochen die inneren Keime der Knoblauchzehen zu entfernen, besonders wenn sie roh verzehrt werden sollen. Auch wenn diese Methode helfen kann, die Nebenwirkungen zu mildern, schlägt die Wissenschaft eine ebenso wirksame oder sogar einfachere Methode vor, bei der kein Teil dieser Knolle entfernt werden muss.

Knoblauch in Zitronensaft: Wenn Sie das tun, können Sie ein sehr lästiges Problem lösen!

Wir wissen, dass die gleichen Moleküle, die für die Schärfe sowie die Verdauungsprobleme des Knoblauchs verantwortlich sind, auch für sein Aroma und seine gesundheitlichen Vorteile sorgen. Die Schwefelverbindungen und das Allicin verleihen ihm gefäßerweiternde, antioxidative, bakterizide und antiseptische Eigenschaften. Gleichzeitig verursachen sie jedoch auch Mundgeruch, der selbst empfindlichen Personen Unbehagen bereiten kann. Die gute Nachricht: Es gibt eine Möglichkeit, dies zu vermeiden, ohne den Knoblauch entfernen zu müssen.

Allicin wird aktiviert, wenn der Knoblauch gehackt oder zerdrückt wird, wodurch seine Wirkung und Intensität steigen. Alliinase ist das Enzym, das als Vorstufe von Allicin wirkt und gebildet wird, sobald der Knoblauch geschnitten wird. Dieses Enzym ist in neutralen Umgebungen sehr aktiv, wird aber in saurer Umgebung (niedriger pH-Wert) fast vollständig deaktiviert.

Essig oder Zitrussaft haben einen niedrigen pH-Wert und sind daher sauer. Die Alliinase „schaltet sich aus“, wenn sie mit diesen stark sauren Substanzen in Kontakt kommt. So wird kein Allicin freigesetzt, die Substanz, die für den ausgeprägten Geschmack und die typischen Nebenwirkungen des Knoblauchs verantwortlich ist.

Knoblauch: Der Trick, um seinen ausgeprägten Geschmack zu nehmen. Das sollten Sie wissen!

Wenn wir also das Allicin im Knoblauch deaktivieren wollen, reicht es, ihn in einer sauren Umgebung zu zerdrücken oder zu hacken. Aus kulinarischer Sicht ist die praktischste Lösung die Verwendung von frischem Zitronensaft.

Dazu genügt es, die geschälten Knoblauchzehen oder ganze Köpfe großzügig mit frisch gepresstem Zitronensaft zu zerdrücken.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines guten Essigs oder einer Kombination aus beidem. Mit diesem Trick können Sie Knoblauch in all Ihre Rezepte einbauen, ohne befürchten zu müssen, dass Ihre Gerichte den klassischen, kräftigen Geschmack erhalten, der diese Zutat ausmacht.