Wie man einen Zitronenbaum im Topf Schritt für Schritt zieht
Der Zitronenbaum ist eine der besten Möglichkeiten, einen Obstbaum zu Hause zu haben. Er kann in einem ausreichend großen Topf kultiviert werden und benötigt weder viel Pflege noch große Kenntnisse.
Zitronenbäume sind Obstbäume, die wenig Pflege benötigen. Damit jedoch ein Zitronenbaum wächst, sollten einige Gartentipps beachtet werden, damit die Samen sich entwickeln und ausgesät werden können.
Wenn Sie wissen möchten, wie man einen Zitronenbaum im Topf pflanzt, um ihn auf Ihre Terrasse, Ihren Balkon oder Hof zu stellen und ihn in Ihren Stadtgarten zu integrieren, gebe ich Ihnen nützliche Hinweise zu Anbau und Pflege, damit Sie gesunde und ökologische Zitronen genießen können.
Ziehen Sie einen Zitronenbaum
- Um einen Zitronenbaum zu pflanzen, müssen die Samen zunächst gekeimt werden. Dafür bewahren wir reife Zitronensamen aus den verwendeten Zitronen. Sie sollten ganz und frei von der gelierenden Substanz sein, deshalb müssen sie zuerst unter fließendem Wasser abgespült werden. Das verhindert die Bildung von Pilzen, die die Pflanzen töten könnten.
- Die Samen werden etwas abgetropft und in Töpfe oder Gläser mit neuer, gedüngter Erde gesetzt. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein, damit die Samen nicht faulen. Die Samen werden 1,5 bis 2 Zentimeter unter dem Topfrand eingepflanzt.
- Die Zitronensamen werden einzeln etwa 1,5 Zentimeter tief in die Erde gesteckt. Es ist sehr wichtig, dass die frisch geernteten Samen feucht gehalten werden, sonst keimen sie nicht.
- Die Samen werden mit Kieseln oder etwas Torf bedeckt, mit Folie oder einem Plastikbeutel umwickelt und an einem warmen Ort gelagert. Wichtig ist, dass die Samen die ideale Temperatur zum Keimen erhalten.
Wie man einen Zitronenbaum umpflanzt
Es ist wichtig, die Hinweise zur Vermehrung von Pflanzen zu beachten, denn so erkennt man, dass sie anfangen zu keimen, wenn kleine grüne Triebe zwischen den Kieseln oder dem Torf hervortreten. Jetzt ist der Zeitpunkt, das Plastik zu entfernen und die Pflanzen an einen Ort mit viel Licht zu bringen, denn Zitronenbäume brauchen viel Licht. Die Erde sollte immer feucht gehalten werden, am besten immer dann etwas gießen, wenn die Erde zu trocknen beginnt.
Am besten lässt man die Triebe zunächst zwei Monate lang in den Töpfen, bevor sie pikiert oder umgetopft werden. In dieser Phase sind die Pflanzen sehr empfindlich und benötigen Zeit, Wasser und Nährstoffe zum Wachsen. Haben die Sämlinge das Alter von zwei Monaten oder sind stark genug für das Umtopfen, kann man sie in einen größeren Topf setzen, bevor sie in den Garten ausgepflanzt werden.
Denken Sie daran, dass Sie den Zitronenbaum erst dann direkt im Garten auspflanzen, wenn er lange genug Zeit zum Wachsen hatte, um das Anwachsen nach der Umpflanzung zu verkraften. Für weitere Hilfe hier noch einige Tipps zur Herstellung von eigenem Dünger.
Der Topf für den Zitronenbaum
Sie benötigen einen Topf mit einer Mindesttiefe von 80 cm, bei einem Miniatur-Zitronenbaum können auch 50 cm ausreichend sein. Der Zitronenbaum muss seine Wurzeln entfalten, um Stabilität und einen guten Halt zu haben.
Substrat
Das gewählte Substrat sollte für den biologischen Anbau geeignet und reich an organischer Substanz sein. Vermeiden Sie Substrate, die verklumpen oder das Gießwasser schlecht ableiten. Wichtig ist, dass unser Substrat gut durchlüftet ist.
Düngung beim Zitronenbaum
Der Zitronenbaum ist hinsichtlich Makro- und Mikronährstoffen ein anspruchsvoller Obstbaum, deshalb braucht er organische Substrate. Wir sollten bereits vor dem Pflanzen düngen und dies bei der zweiten Blüte wiederholen. Besonders empfehlenswert beim Anbau von Zitruspflanzen sind Fledermausguano oder Wurmhumus.
Samen und Stecklinge
Wenn Sie als Gärtner nicht viel Erfahrung und Geduld haben, empfehle ich Ihnen nicht, mit Samen zu beginnen, da dies ein sehr langwieriger Prozess ist und nicht immer gute Ergebnisse bringt. Es ist besser, einen Baum im Topf mit Wurzelballen, einen Steckling oder einen veredelten Baum zu kaufen. Ein Sämling mit Wurzelballen verträgt das Umtopfen besser und passt sich leichter an.
Licht
Wie jede gute Zitruspflanze liebt es der Zitronenbaum, sich dem Sonnenlicht auszusetzen. Achten Sie darauf, ihn an einen Ort zu stellen, an dem er mehrere Stunden täglich direkter Sonne ausgesetzt ist.
Schädlinge und Krankheiten am Zitronenbaum
Die häufigsten Schädlinge beim Anbau von Zitronen sind Milben wie Spinnmilben, Miniermotten, Frucht- und Weiße Fliege, Blattläuse und Schildläuse. Die häufigsten Krankheiten sind Pilzbefall, der insbesondere bei zu hoher Feuchtigkeit auftreten kann. Sie wissen jetzt, dass Sie mit diesen Tipps auf ökologische Art vorbeugen und bekämpfen können.
Zitronenbaum schneiden
Das Beschneiden ist eine Pflegemaßnahme für viele Obstbäume. Ziel ist eine Steigerung des Ertrags, ein ausgewogener Astaufbau, eine bessere Belüftung und das Fördern der Sonneneinstrahlung auf die Früchte. Der Hauptschnitt bei Zitruspflanzen wie dem Zitronenbaum erfolgt meist nach der Frühlingsernte und wird jährlich zu dieser Zeit wiederholt. Dabei lässt man drei Äste am Hauptstamm und entfernt alle Wasserschosse, die meist unter den Astgabeln wachsen. Dadurch wird auch die Höhe begrenzt, da manche Sorten bis vier Meter hoch werden können.
Wir hoffen, Sie nehmen all diese Tipps zu Herzen und sind sicher, dass Sie großen Erfolg beim Anbau Ihres Zitronenbaums haben werden.
