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10 Gründe, warum Sie es bereuen werden, Opossums aus Ihrem Garten zu vertreiben
Wenn Ihnen plötzlich ein Opossum im Garten begegnet, erschrecken Sie sich vielleicht erst einmal. Noch eben den Müll rausgebracht, und plötzlich schauen Sie in diese kleinen, glänzenden Augen. Der erste Impuls ist dann oft: Dieses Tier muss weg.
Doch Halt! Bevor Sie Töpfe klappern oder den Kammerjäger rufen, lohnt es sich, genau zu wissen, womit Sie es zu tun haben. Opossums zu vertreiben, kann sich für Hausbesitzer ganz anders auswirken als erwartet. Gerade diese skurrilen Tiere tun Ihnen oft mehr Gutes als Schlechtes.
1. Natürliche und kostenlose Schädlingsbekämpfer
Opossums fressen Unmengen an Schädlingen: Zecken, Käfer, Kakerlaken, Schnecken und mehr. Ein einziges Tier kann in einer einzigen Saison tausende Zecken verspeisen. Vertreiben Sie die Opossums, ziehen die Plagegeister schnell wieder ein. Plötzlich wird Ihr eigentlich „sauberer“ Garten unangenehm.
2. Opossums richten selten Schaden im Garten an
Anders als Waschbären oder Eichhörnchen sind Opossums keine Zerstörer. Sie graben nicht aus Langeweile Beete um oder fressen willkürlich Pflanzen an. Meist ziehen sie nur vorbei, knabbern an Insekten und verschwinden wieder. In Sachen Gartenpflege sind sie damit kaum ein Problem.
3. Opossums halten Ratten fern
Sie konkurrieren mit Ratten um Nahrung und Lebensraum. Solange Opossums im Garten sind, meiden Ratten oft den Bereich. Vertreiben Sie die Opossums, laden Sie unbeabsichtigt wesentlich störendere Nagetiere ein, die schwieriger zu kontrollieren sind. Ein kleiner Gast wird so leicht zu einer großen Last.
4. Sie beseitigen Reste, die andere hinterlassen
Opossums sind Aasfresser – und darin sind sie richtig gut. Fallobst, Essensreste oder kleine Tierkadaver beseitigen sie zuverlässig, bevor daraus ein Geruchs- oder Fliegenproblem entsteht. Sie sind quasi die nächtlichen Reinigungskräfte der Natur.
5. Keine Gefahr durch Aggression
Trotz fies wirkendem Grinsen und Fauchen sind Opossums meist harmlos. Bei Bedrohung spielen sie tot oder schleichen davon, statt anzugreifen. Angriffe auf Menschen sind extrem selten. Werden sie gejagt, geraten sie eher in Stress, was unangenehme Begegnungen wahrscheinlicher macht.
6. Tollwut ist kein großes Risiko
Opossums haben eine vergleichsweise niedrige Körpertemperatur, deshalb ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie Tollwut übertragen. Wie bei allen Wildtieren gibt es keine absolute Sicherheit, doch Opossums sind in dieser Hinsicht deutlich ungefährlicher als oft angenommen.
7. Sie bleiben nur vorübergehend
Opossums siedeln sich nur selten dauerhaft an, sie sind eher Durchzügler. Sie durchsuchen die Umgebung nach Futter und ziehen weiter. Sie permanent zu vertreiben schafft nur unnötigen Stress – ein anderes, womöglich problematischeres Wildtier wird bald ihren Platz einnehmen.
8. Sie fördern ein gesundes Ökosystem
Jeder Garten ist Teil eines größeren ökologischen Systems. Opossums helfen, Insektenpopulationen zu regulieren und sind Teil der natürlichen Nahrungskette. Entfernt man sie, gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken, was sich langfristig durch mehr Probleme bemerkbar machen kann.
9. Humane Kontrolle wird schwieriger bei Panik
Wer bei Opossums in Panik gerät und schnell zu Fallen oder Vertreibung greift, macht oft Fehler: Ausgänge werden blockiert, Tiere verletzt oder Jungtiere zurückgelassen. So etwas ist schwieriger und teurer zu beheben als eine ruhige, bedachte Herangehensweise.
10. Sie könnten einen überraschend hilfreichen Gartenhelfer verlieren
Opossums tun ihr Werk leise und verlangen kaum etwas im Gegenzug. Kein Buddeln, kein Lärm, keine Revierkämpfe – nur kostenlose Schädlingsbekämpfung, Reinigung und Gleichgewichtspflege im Garten. Vertreibt man sie, glaubt man oft einen Sieg errungen zu haben, doch danach steigen Schädlinge, Ratten und Unruhe wieder an.
Fazit
Opossums sind vielleicht nicht hübsch, aber sie sind äußerst nützlich. Statt sie als Problem zu sehen, sollten Sie sie als ungewöhnliche Nachbarn betrachten, die ihren Beitrag leisten. Meist ist das Beste, sie einfach in Ruhe zu lassen.
Manchmal zeigt sich der hilfreichste Gartenhelfer genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
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