9 Pflanzen, die Sie vor dem Winter mulchen sollten

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9 Pflanzen, die Sie vor dem Winter unbedingt mulchen sollten

Wenn die Luft kühler wird und der Frost Einzug hält, spüren das auch Ihre Pflanzen. Manche kommen damit gut zurecht, andere hingegen brauchen eine schützende Decke, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Genau hier kommt das Mulchen ins Spiel – eine einfache Herbstmaßnahme, die Ihren Garten im Frühjahr entscheidend stärkt.

Mulch ist mehr als nur eine optische Verbesserung; er ist der wärmende Mantel für den Boden. Er schützt die Wurzeln vor Frost, bewahrt die Feuchtigkeit und verhindert das wiederholte Einfrieren und Auftauen, das Pflanzen aus dem Boden drücken kann. Greifen Sie also zu Rechen und Mulchmaterial wie Stroh, Laub oder Holzchips. Hier sind neun Pflanzen, die Sie vor dem Winter unbedingt mulchen sollten.

1. Rosen

Rosen wirken robust, doch ihre veredelten Wurzeln sind empfindlich gegen Kälteschocks. Bevor der Boden gefriert, lagern Sie 10–15 cm feines Holzrindenspalten, Kompost oder Kiefernnadeln um die Basis. In sehr kalten Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Erdschicht vor dem Mulch, um doppelten Schutz zu bieten. Im Frühjahr wird der Mulch vorsichtig zurückgezogen, sobald die Temperaturen steigen.

2. Hortensien

Frost hindert Hortensien oft daran, im Frühjahr auszutreiben. Bedecken Sie deshalb die Wurzelzone mit 7–10 cm Mulch, zum Beispiel aus zerkleinerten Blättern oder Kiefernrinde. Besonders empfindliche Sorten wie die Bauerhortensie (Hydrangea macrophylla) profitieren davon, wenn auch die Kronen zusätzlich leicht abgedeckt werden.

3. Erdbeeren

Erdbeerpflanzen reagieren empfindlich auf das Wechselspiel von Frost und Tau. Sobald der Boden kalt, aber noch nicht gefroren ist, tragen Sie etwa 7 cm sauberes Stroh oder Kiefernnadeln um die Kronen auf. Der Mulch hilft, die Pflanzen während der Winterruhe zu schützen und sorgt für einen frischen Start im Frühjahr. Warten Sie mit dem Entfernen, bis erste grüne Triebe sichtbar sind.

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4. Mehrjährige Kräuter

Kräuter wie Thymian, Oregano, Salbei und Schnittlauch sind winterharte Pflanzen, wenn ihre Wurzeln gut isoliert sind. Verteilen Sie nach dem ersten starken Frost 5–7 cm Kompost oder feine Rinde um die Pflanzen. Empfindlichere Kräuter wie Rosmarin und Zitronenmelisse sollten dicker gemulcht oder an einen geschützten Ort gestellt werden, zum Beispiel nahe einer warmen Hauswand.

5. Pfingstrosen

Pfingstrosen sind widerstandsfähig, dennoch können ihre sogenannten Augen (Knospen an der Pflanze) Temperaturschwankungen schlecht verkraften. Nach dem Laubfall schneiden Sie das abgestorbene Material ab und bedecken die Basis mit etwa 7 cm Laubhumus oder Stroh. So bleibt der Boden gleichmäßig kalt – genau richtig für die Winterruhe der Pfingstrosen.

6. Funkien

Funkien ziehen sich im Winter zurück, benötigen aber unbedingt Wurzelschutz, besonders an windigen oder exponierten Standorten. Nach dem Zurückschneiden der abgestorbenen Blätter decken Sie die Fläche mit 5–7 cm zerkleinerten Blättern oder Kompost ab. So verhindern Sie, dass die Wurzeln durch Frost angehoben werden und schützen die frischen Austriebe im nächsten Frühling.

7. Heidelbeeren

Die flachen Wurzeln der Heidelbeere sind frostempfindlich. Kiefernadel- oder Rindenmulch sorgt für eine konstante Bodentemperatur und unterstützt die Bodenfeuchtigkeit, die diese sauer-liebenden Pflanzen bevorzugen. Verteilen Sie rund 7–10 cm Mulch um jeden Strauch.

8. Knoblauch

Beim Herbstpflanzen von Knoblauch darf der Winterschutz nicht fehlen. Sobald erste grüne Triebe sichtbar sind, decken Sie das Beet mit 8–15 cm Stroh oder zerkleinerten Blättern ab. Mulch isoliert die Knollen, verhindert eine Bodenkruste und hält Winterunkräuter in Schach. Im Frühjahr wird der Mulch leicht zurückgezogen, damit die Triebe luftigen Platz haben.

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9. Neu gepflanzte Bäume und Sträucher

Junge Bäume und Sträucher besitzen noch keine tiefen Wurzeln und sind dadurch besonders kälteresistent. Legen Sie einen 7–10 cm breiten Mulchring um den Stamm, dabei den Mulch einige Zentimeter vom Stamm fernhalten. So bleiben die Wurzeln feucht, die Bodentemperatur stabil und die Rinde vor Frostschäden geschützt.

Bester Mulch für den Winterschutz

Nicht jeder Mulch eignet sich gleichermaßen für den Winter. Verwenden Sie am besten:

  • Zerkleinerte Blätter – kostenlos, natürlich und sehr isolierend.
  • Stroh – ideal für Erdbeeren, Knoblauch und Gemüsebeete.
  • Kompost – liefert Nährstoffe und schützt die Wurzeln.
  • Kiefernnadeln – perfekt für säureliebende Pflanzen wie Heidelbeeren und Hortensien.
  • Holzchips oder Rinde – gut für Stauden und Bäume.

Vermeiden Sie schwere und nasse Materialien, die verdichten und die Wurzeln ersticken können. Luftige Mulchschichten sind besser, damit die Wurzeln auch im Winter genügend Sauerstoff bekommen.

Fazit

Ein wenig Mulch jetzt bedeutet weniger Ärger später. Die Winterschutzdecke bewahrt nicht nur Ihre Pflanzen, sondern auch Ihre Arbeit und Ihre Gartenträume für das kommende Jahr. Während Nachbarn ihre durch Frost beschädigten Pflanzen ersetzen, können Sie sich an einem gesunden und starken Garten freuen.

Also, ran an die Arbeit – Ihre Pflanzen zählen auf ihre warme, schützende Winterdecke!

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