Lernen, wie man eine geschnittene Rose zum Blühen bringt und verwurzelt.

Lernen Sie, wie Sie eine Schnittrose zum Blühen und Wurzeln bringen

Ohne Zweifel sind Rosen ein Symbol für wahre Liebe, ewige Freundschaft und reine Schönheit. Wenn wir Rosen geschenkt bekommen haben, hegt diese Person sicherlich gute Gefühle für uns und möchte dies zeigen.

Rosensträucher gehören zu den Pflanzen, die wir alle gerne hätten. Dennoch haben sie einen schlechten Ruf, da viele Menschen denken, sie seien sehr schwer zu pflegen.

Das stimmt jedoch überhaupt nicht – im Gegenteil, es ist sogar einfach, diese Pflanzen zu pflegen: Man kann sogar eine abgeschnittene Rose zum Blühen und Wurzeln bringen.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wenn wir die folgenden Schritte befolgen, können wir unseren eigenen Rosenstrauch bekommen – eine schöne Erinnerung an die Rose, die uns einmal geschenkt wurde.

Wie bringt man eine Schnittrose zum Blühen?

Entgegen weitverbreiteter Meinung ist es sehr einfach, eine Rose aus einem Stiel zu ziehen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als einen Rosenstrauch im eigenen Garten zu haben.

Wie bereits erwähnt, ist es ganz einfach, wenn wir diese Schritte befolgen:

Benötigte Materialien:

  • Ein Stiel einer frisch abgeschnittenen Rose
  • Eine Kartoffel
  • Eine Plastikflasche
  • Pflanzerde
  • Ein Blumentopf

Vorgehensweise:

  • Wir nehmen die Stiele, die wir verwenden möchten, und entfernen die Blätter. Dann schneiden wir den Stiel ab, um die Blüte zu entfernen.
  • Nun bereiten wir die Kartoffel vor, indem wir ein kleines Loch hineinbohren. Denken Sie daran, dass wir den Stiel hineinstecken – das Loch muss also genauso groß sein, damit alles fest sitzt. Dann führen wir den Rosenstiel in die Kartoffel ein.
  • Wir geben eine Schicht Erde in den Topf, setzen die Kartoffel mit dem Rosenstiel hinein und bedecken sie fast vollständig mit Erde.
  • Jetzt schaffen wir für unsere Rose die optimalen Bedingungen, um das Wachstum zu beschleunigen – dabei hilft die Plastikflasche, die als eine Art Mini-Gewächshaus fungiert. Dazu schneiden wir den Flaschenboden ab und stellen sie über den Topf.
  • Wir gießen um die Flasche herum, ohne sie zu entfernen.
  • Nun heißt es abwarten, bis Wachstum und die ersehnten kleinen Triebe erscheinen. Vergessen Sie nicht, etwa alle drei Tage zu gießen – je nach Klima.

Wie pflegt man einen Rosenstrauch?

Sobald unsere Pflanze angewachsen ist, benötigt sie besondere Pflege, damit sie gesund und kräftig wächst – vor allem in den Sommermonaten. Folgende Hinweise sind zu beachten:

  • Bewässerung. In den heißen Monaten sollte reichlich gegossen werden, damit das Substrat immer feucht bleibt, vor allem wenn die Pflanze noch jung ist.
  • Schädlinge. Ein wesentlicher Teil der Pflege von Rosen ist der Pflanzenschutz, denn diese Pflanzen sind sehr anfällig für allerlei Schadinsekten. Kontrollieren wir sie nicht rechtzeitig, werden sie den Rosenstrauch zerstören.

    Die häufigsten Schädlinge bei Rosen sind Blattläuse, Schildläuse und weiße Fliegen. Diese Schädlinge fressen die Pflanzen regelrecht auf, daher ist hier besondere Aufmerksamkeit geboten.

    Wenn wir bemerken, dass sich ein unbekanntes Insekt auf unserem Rosenstrauch herumtreibt, sollten wir umgehend Maßnahmen ergreifen, um es zu bekämpfen.

  • Düngung. Wenn wir möchten, dass unser Rosenstrauch gesund wächst und schöne Blüten trägt, müssen wir ihn düngen. Während der Blütezeit benötigt die Pflanze sehr viel Energie, was sie schwächt und noch anfälliger für Schädlinge macht.

    Deshalb ist es wichtig, zu düngen und der Pflanze die nötigen Nährstoffe zu geben, um sie zu stärken und die Blüte erfolgreich zu meistern.

  • Rückschnitt. Auch wenn dieser Punkt oft unterschätzt wird, ist er wesentlich, damit die Energie der Pflanze nicht für nicht mehr nötige Teile verschwendet wird.

    Dazu schneiden wir den Stiel wenige Zentimeter unterhalb der verblühten Blume ab. Ein einfacher Rückschnitt wird der Pflanze sehr zugutekommen und die anderen Blüten zum kräftigen Wachstum anregen.