Lernen Sie, Ratten, Kakerlaken, Ameisen und andere Schädlinge im Haus zu vermeiden
Die Realität ist, dass es nicht einfach ist, städtische Schädlinge ohne den Einsatz von Gift loszuwerden. Dennoch können Sie einfache und ungiftige Lösungen kennenlernen, um Ihr Zuhause frei von Insekten und Nagetieren zu halten.
Es stimmt, dass Sie niemals völlig vor diesen ekelhaften Schädlingen sicher sind, selbst bei einem sauberen Haus können wir von Kakerlaken, Fliegen, Motten, Ameisen, Spinnen usw. befallen werden.
Es ist wichtig, daran zu denken, dass diese Insekten und sogar Ratten sich in unserer Nähe aufhalten könnten. Wir sollten nicht vergessen, dass dies Tiere sind, die sich in schmutzigen Bereichen wie Mülltonnen, Abwasserkanälen, Abflüssen und Ähnlichem aufhalten. Für diese Schädlinge sind das befallene Orte, aber es ist ihr natürlicher Lebensraum und sie vermehren sich entlang der urbanen Wege.
Abgesehen von diesen Bereichen wollen wir sie nicht in unseren vier Wänden haben. Daher sollten die nötigen Maßnahmen ergriffen werden, um sie fernzuhalten, denn Insektizide lösen sicherlich nicht das gesamte Problem.
Hier sind einige Tipps und Empfehlungen, um diese unangenehmen Schädlinge aus Ihrem Haus fernzuhalten.
Werden Sie städtische Schädlinge los, ohne Gift zu verwenden
Wie bereits erwähnt, reichen Insektizide nicht aus, um diese Schädlinge zu beseitigen und außerdem sind sie durch ihre schädlichen Inhaltsstoffe gesundheitsschädlich.
Hier sind einige praktische Tricks, um diese Plagegeister loszuwerden:
Spinnen:
Es gibt zwar verschiedene Spinnenarten, aber sie verstecken sich in der Regel in den Ecken des Hauses, zum Beispiel hinter Türen, an der Decke, unter Möbeln. Man sollte wachsam sein und die Dinge loswerden, die sie anziehen, wie Kartons, Zeitungen und Zeitschriften.
Der Schlüssel ist, diese Materialien nicht im Haus anzusammeln, doch Sie können sie auch mit einem Hausmittel vertreiben:
- Zunächst mischen wir 5 ml Kampferöl oder alternativ 10 gut zerstoßene Rosmarinzweige in 1 Liter Alkohol. Diese Mischung lassen wir eine Woche ruhen.
- Nach einer Woche reinigen wir das gesamte Haus mit diesem Gemisch auf einem feuchten Tuch.
Kakerlaken:
Kakerlaken befallen vor allem Orte, an denen Nahrung verfügbar ist. Deshalb ist es wichtig, alle Lebensmittel gut aufzubewahren.
Ebenso sollte man offene Abflüsse und Gullys abdecken, um zu verhindern, dass sie ins Haus gelangen.
Neben diesen Vorsichtsmaßnahmen sollte man nach einem Hausmittel suchen. Wir können zum Beispiel eine Mischung aus etwa 100 Gramm Borsäure, 1 Esslöffel Zucker und 1 gehackten Zwiebel herstellen. Alles wird vermengt und zu einer Art Paste geformt, aus der wir kleine Kugeln formen und sie in den Ecken des Hauses auslegen.
Termiten:
Wie wir wissen, befallen Termiten alles, was aus Holz ist. Deshalb ist das beste Mittel, Holz zu schützen, es zu lackieren.
Um Türen und Möbel noch besser zu schützen, sollte man jede Woche Orangenöl oder Zitronengrasöl auftragen. Es empfiehlt sich, dies beim gründlichen Hausputz zu tun.
Ameisen:
Wenn wir keine Ameisen im Haus haben wollen, sollten wir keine Lebensmittel oder Reste davon offen herumliegen lassen. Es ist bekannt, dass sie besonders von Süßigkeiten angezogen werden – achten Sie deshalb auf eine schlecht geschlossene Kühlschranktür.
Außerdem sollten wir herausfinden, wo sie ins Haus gelangen. Finden wir Ritzen oder Löcher, können wir dort Essig oder Reinigungsmittel auftragen. Alternativ kann man dort auch etwas Kaffeepulver oder Pfeffer einreiben.
Fliegen:
Fliegen sind ohne Zweifel lästig, vor allem in der warmen Jahreszeit. Besonders im ländlichen Raum bei anderen Tieren zieht Mist noch mehr Fliegen an.
Vergessen Sie nicht, Müllsäcke gut zu verschließen und auch die Mülleimer abzudecken. Ein altes, bewährtes Hausmittel ist es, durchsichtige, mit Wasser gefüllte Tüten an Türen oder Fenstern aufzuhängen, durch die Licht eindringt.
Flöhe:
In der Regel tauchen Flöhe auf, wenn wir Haustiere haben, weshalb wir sie beispielsweise im Hof bemerken können. Auch wenn wir unser Tier zu jemandem bringen, dessen Tier Flöhe hat, besteht das Risiko einer Ansteckung.
Sauberkeit ist hierbei grundlegend – nicht nur für unser Tier selbst, sondern auch für dessen Bett oder Schlafplatz. Auf das Sofa oder auf Teppiche kann man grobkörniges Salz streuen und eine Weile, auch mehrere Stunden, einwirken lassen.
Danach saugt man alles gründlich ab – für eine effektive Reinigung.
Ratten:
Bei Ratten ist die Lebensmittelsicherheit bedroht, da sie zum Beispiel eine Packung Lebensmittel zweifellos zerstören würden. Daher empfiehlt es sich, Lebensmittel in einem geschlossenen Bereich oder in Glasbehältern zu lagern, die sie nicht durchbeißen können.
Eine natürliche Falle für Ratten ist, gemahlene Bohnen in den Hausecken zu verteilen. Werden sie von den Nagetieren gefressen, fermentieren sie im Magen und führen zur Vergiftung.
Eine noch aggressivere Methode ist, ¼ Tasse Borsäure mit 1 Tasse Erdnussbutter zu mischen, zu Kugeln zu formen und im Haus zu verteilen.
Motten:
Motten sind eine weitere lästige Plage – sie befallen Kleidung, Papier und sogar verpackte Lebensmittel. Sie finden sich meistens in schlecht belüfteten und feuchten Räumen, daher tauchen sie oft in Kleiderschränken und anderen Schränken auf.
Über Motten wissen wir, dass sie starke Gerüche nicht mögen. Ein Hausmittel, um sie zu vertreiben, sind Kräuter – Zitronengras kann man einfach in Kleidertaschen legen, zum Beispiel.
Eine weitere Möglichkeit ist, wöchentlich eine Kombination zu versprühen, die aus 250 ml Tafelessig, etwa 10 Tropfen ätherischem Lavendelöl und 1 Esslöffel Nelken besteht. Diese natürliche Lösung ist sehr effektiv.
Wenn wir diese Tipps und Tricks anwenden, halten wir unser Zuhause frei von städtischen Schädlingen – ganz ohne Gift!
