13 Düfte, die Tiere nicht ausstehen können – Nüsse und Streifenhörnchen natürlich fernhalten

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13 Düfte, die kleine Nager hassen – So vertreiben Sie Eichhörnchen und Streifenhörnchen natürlich aus Ihrem Garten

Ihr Garten sollte ein ruhiger Ort der Erholung sein – nicht ein offenes Buffet für jedes Eichhörnchen, Streifenhörnchen oder andere störende Nager. Wenn Sie es satt haben, halb aufgefressene Tomaten, ausgegrabene Zwiebeln oder verwüstete Vogelhäuschen vorzufinden, brauchen Sie keine Fallen oder giftige Mittel. Die Natur hält ein wirksames Mittel bereit: Düfte.

Auch Tiere haben empfindliche Nasen. Manche Gerüche vertreiben sie sofort. So machen Sie Ihren Garten mit natürlichen Gerüchen für unerwünschte Fellnasen unattraktiv.

1. Pfefferminzöl

Pfefferminzöl ist ein starker, scharfer Duft, den Eichhörnchen, Streifenhörnchen und Mäuse gar nicht mögen. Tränken Sie Wattebäusche mit dem Öl und platzieren Sie diese in Pflanzkübeln, Gartenwinkeln oder an Zugängen.

Tipp: Erneuern Sie die Duftquellen alle paar Tage oder nach Regen.

2. Essig

Gewöhnlicher weißer Essig hat einen beißenden Geruch, der Schädlinge vertreibt. Sprühen Sie eine verdünnte Essiglösung in den Beeten, an Zäunen oder Terrassen – aber vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Blättern.

DIY-Mischung: 1 Teil Essig, 3 Teile Wasser in einer Sprühflasche.

3. Knoblauch

Eichhörnchen graben zwar gern, mögen aber den starken Knoblauchgeruch gar nicht. Zerdrücken Sie einige Zehen und legen Sie sie an problematischen Stellen aus. Auch ein Sud aus gekochtem Knoblauch, der abgekühlt versprüht wird, hilft.

4. Cayennepfeffer

Scharfe Aromen sind für Schädlinge unangenehm. Streuen Sie Cayennepfefferpulver auf den Boden, ums Blumenzwiebelbeet oder in die Nähe von Futterstellen. Alternativ kann eine Mischung aus Wasser, Cayennepfeffer und etwas Spülmittel als Spray verwendet werden.

5. Ammoniak

Ammoniak riecht für Eichhörnchen wie Urin von Fressfeinden. Tränken Sie Lappen oder Wattebäusche damit und legen Sie diese in Schraubgläser mit Lüftungslöchern im Garten aus – bitte stets außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.

6. Kaffeepulver

Gebrauchter Kaffee ist mehr als Kompostgut – sein bitterer Duft hält Nager fern. Verteilen Sie frische oder benutzte Kaffeereste rund um Pflanzen oder Beetränder.

7. Zitrusschalen

Eichhörnchen mögen Erdbeeren, aber keine Zitrusfrüchte. Orangen-, Zitronen-, Limetten- oder Grapefruitschalen verströmen einen starken, frischen Duft, der für sie unangenehm ist. Legen Sie frische Schalen in Beete oder mischen Sie sie in den Kompost.

8. Eukalyptusöl

Ähnlich wie Pfefferminzöl wirkt Eukalyptus für uns frisch, für Nagetiere aber überwältigend. Tränken Sie Wattebäusche damit oder verwenden Sie verdünntes Öl als Spray besonders an Türen, Zäunen und auf der Terrasse.

9. Lavendel

Lavendelduft ist uns angenehm, viele Schädlinge meiden ihn. Mit Lavendel in Beeträndern oder als Spray können Sie Streifenhörnchen und Kaninchen fernhalten.

Extra: Lavendel vertreibt zudem Mücken – ein echter Gewinn.

10. Zimt

Auch Zimt mögen Eichhörnchen nicht. Streuen Sie gemahlenen Zimt in die Erde oder sprühen Sie eine Mischung aus Zimtmischung und Wasser. Zudem schützt Zimt Ihre Pflanzen vor Pilzbefall.

11. Zwiebel

Der schwefelhaltige Geruch von Zwiebeln ist für Nager unangenehm. Verteilen Sie Zwiebelscheiben im Garten oder verwenden Sie Zwiebelwasser als Spray, um sie fernzuhalten.

12. Urin von Fressfeinden

Auch wenn es ungewöhnlich klingt: Urin von Raubtieren wie Fuchs oder Kojote ist im Gartenfachhandel erhältlich. Er weckt in Nagern die Angst und hält sie fern. Einige Tropfen an geeigneten Stellen genügen.

13. Rosmarin

Dieses stark duftende Kraut schreckt Schädlinge ebenfalls ab. Pflanzen Sie Rosmarin an Gartenrändern oder nutzen Sie Rosmarinöl als Spray gegen Eichhörnchen und Streifenhörnchen.

So wenden Sie die Düfte effektiv an

  • Wechseln Sie die Düfte alle zwei Wochen, damit sich die Tiere nicht daran gewöhnen.
  • Erneuern Sie die Anwendung nach Regen, vor allem bei Sprays oder frischen Zutaten wie Knoblauch und Zitrus.
  • Platzieren Sie die Düfte gezielt an Problembereichen: Vogelhäuschen, Beeten, Töpfen, Zäunen oder Stellen, an denen gegraben wird.

Kombinieren für stärkere Wirkung

Für eine besonders wirksame Abwehr lassen sich Düfte kombinieren, zum Beispiel:

  • Pfefferminzöl mit Essig-Spray
  • Zitrusschalen mit Knoblauchstücken
  • Kaffeepulver mit Cayennepfeffer

Wildtiere reagieren sensibel auf Gerüche – das macht ihre Nasen zur Schwachstelle. Setzen Sie auf natürliche Duftbarrieren, um Ihren Garten nachhaltig vor Nagetieren zu schützen – ganz ohne Chemie.

Fazit

Eichhörnchen und Streifenhörnchen mögen zwar niedlich sein, doch ihr Appetit auf Ihre Pflanzen ist ärgerlich. Statt Fallen oder Gift zu verwenden, setzen Sie auf die Kraft der Natur: starke Düfte, die unmissverständlich signalisieren „Hier nicht willkommen“.

Mit etwas Geduld und Konsequenz gestalten Sie Ihren Garten wieder zu einer friedlichen, lebendigen Oase – ohne unerwünschte Besucher.

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