Kaufen Sie keinen weiteren Rosenstrauch – Ziehen Sie einen zu Hause in einem Glas Wasser!

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Kein neuer Rosenbaum nötig – So ziehen Sie Ihren eigenen mit Wasser!

Rosen lieben, aber keine Lust auf den hohen Preis für Rosenbäume im Gartencenter? Gute Nachrichten – Sie müssen nicht viel Geld ausgeben, um einen eigenen Rosenbaum zu Hause zu ziehen. Mit einem gesunden Steckling, einem Glas Wasser und etwas Geduld lässt sich aus einer einfachen Rosenranke ein prächtiger Baum ziehen.

Diese Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit der Vermehrung im Wasser aus einem normalen Steckling einen kräftigen Rosenbaum entwickeln, den Sie stolz im Garten oder auf der Terrasse in einem Topf pflegen können.

Warum Rosen aus Stecklingen im Wasser ziehen?

Rosen werden meist veredelt, doch Stecklinge bieten einige Vorteile:

  • Kostenfrei – keine neuen Pflanzen kaufen müssen
  • Einfach – keine speziellen Werkzeuge oder Vorkenntnisse nötig
  • Faszinierend – Wurzelbildung lässt sich direkt beobachten

Die Wasservermehrung ermöglicht zudem eine genaue Kontrolle der Wurzelentwicklung, was das Risiko von Fehlschlägen reduziert.

Was Sie brauchen

  • Gesunder Rosensteckling von einer reifen, krankheitsfreien Pflanze
  • Glas oder durchsichtiges Gefäß
  • Gefiltertes oder Regenwasser (Leitungswasser mit hohem Chlorgehalt vermeiden)
  • Plastikfolie oder durchsichtige Tüte (für hohe Luftfeuchtigkeit)
  • Heller Platz mit indirektem Sonnenlicht, zum Beispiel Fensterbank

Schritt 1: Den passenden Steckling schneiden

Wählen Sie einen 15 bis 20 cm langen Trieb mit mindestens drei Blattknoten (die verdickten Stellen, an denen Blätter austreiben). Nehmen Sie Triebe von jungem, aber nicht zu weichem Grün – sie sollten biegsam, aber robust sein.

  • Mit sauberen Gartenscheren knapp unter einem Blattknoten abschneiden
  • Alle Blätter bis auf die obersten zwei entfernen
  • Optional: Entfernen Sie an der Unterseite vorsichtig die äußere Rinde, um das Wurzelwachstum zu fördern

Schritt 2: Wassergefäß vorbereiten

Nutzen Sie ein sauberes Glas und füllen Sie es mit zimmerwarmem, gefiltertem Wasser. Metallgefäße vermeiden, da sie die Triebentwicklung beeinträchtigen könnten.

  • Stecken Sie den Steckling so ins Wasser, dass nur die unteren Blattknoten untertauchen
  • Die Blätter sollten nicht im Wasser stehen, damit sie nicht faulen

Schritt 3: Ein Mini-Gewächshaus schaffen

Decken Sie das Glas locker mit Frischhaltefolie oder einer durchsichtigen Tüte ab, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Das verhindert das Austrocknen des Stecklings.

  • Bei Folienabdeckung ein kleines Loch für den Stiel stechen
  • Die Folie darf die Blätter nicht berühren

Schritt 4: Den richtigen Standort wählen

Stellen Sie das Glas an einen hellen Ort ohne direkte Sonne, etwa auf eine Fensterbank mit Morgensonne oder einen schattigen Platz im Freien. Zu viel Sonne kann Wasser zu stark erwärmen und dem Steckling schaden.

  • Wasser alle 3–5 Tage wechseln, um Bakterienwachstum zu verhindern
  • Den Steckling dabei vorsichtig abspülen

Schritt 5: Wurzeln beobachten und geduldig sein

Jetzt heißt es abwarten und beobachten: In zwei bis vier Wochen zeigen sich weiße, feine Wurzeln an den Blattknoten.

  • Geduld haben – manche Rosen brauchen länger
  • Wird der Steckling braun oder matschig, wegwerfen und neu starten

Schritt 6: Der Steckling wird zum Rosenbaum umgepflanzt

  1. Wählen Sie einen tiefen Topf mit Abflusslöchern
  2. Füllen Sie ihn mit nährstoffreicher, durchlässiger Blumenerde
  3. Pflanzen Sie den bewurzelten Steckling vorsichtig ein und gießen ihn gründlich
  4. Bei Bedarf mit einem Pflanzstab stützen, damit er gerade wächst
  5. Entfernen Sie später nach und nach die unteren Triebe, um die typische Baumform zu formen

💡 Tipp: Rosenbäume sind einfach veredelte Sträucher mit Einzelstamm. Entfernen Sie regelmäßig neue Seitentriebe, um die Form zu erhalten.

Schritt 7: So pflegen Sie Ihren Rosenbaum

  • Licht: Mindestens sechs Stunden Morgen- oder Vormittagssonne
  • Wasser: Gleichmäßig feucht, aber keine Staunässe
  • Dünger: Nach dem Anwurzeln monatlich speziellen Rosendünger geben
  • Pflege: Regelmäßig schneiden, um Form und Blüten anzuregen

Häufige Probleme und Lösungen

Problem Ursache Lösung
Steckling wird schwarz Faul durch verunreinigtes Wasser oder zu viel Sonne Wasser öfter wechseln, Standort schattieren
Keine Wurzeln nach 4 Wochen Schlechte Stecklingsqualität oder Wasserprobleme Neuen Steckling nehmen, sauberes Wasser verwenden
Blätter welken oder fallen ab Zu geringe Luftfeuchtigkeit Mit Folie abdecken für mehr Feuchtigkeit

Zusammenfassung

Sie brauchen kein Gewächshaus oder großes gärtnerisches Können, um Ihren eigenen Rosenbaum zu ziehen. Ein gesunder Steckling, etwas Fürsorge und ein Glas Wasser reichen aus. Nach wenigen Wochen haben Sie einen schönen Rosenbaum – und das völlig kostenlos.

Also das nächste Mal, wenn Sie beim Gartencenter einen Rosenbaum sehen: Versuchen Sie es einfach selbst!

Bereit für Ihr eigenes Rosenbaum-Projekt?

Haben Sie eine Lieblingsrose im Garten? Schneiden Sie einen Steckling ab und legen Sie los. Mit dieser einfachen Methode ist ein Glas Wasser das einzige, was Sie brauchen, um Ihren neuen Blickfang großzuziehen.

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