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Pflanzen Sie diese 6 Blumen neben Ihr Gemüse für höhere Erträge und weniger Schädlinge
Ein Gemüsegarten, der sich fast von selbst pflegt? Das ist möglich! Das Geheimnis erfahrener Gärtner: Die richtigen Blumen in der Nähe der Gemüsebeete. Blumen sind nicht nur schön anzusehen – sie schützen Ihr Gemüse, locken nützliche Insekten an und können so den Ertrag steigern. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen sechs besonders wirkungsvolle Blumen vor, die in keinem Gemüsegarten fehlen sollten.
Warum Blumen in der Nähe von Gemüse pflanzen?
Die Kombination aus Blumen und Gemüse ist viel mehr als ein optischer Hingucker. Die richtigen Blumen bieten Ihrem Gemüse vielfältige Vorteile:
- Sie ziehen wichtige Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an, was die Fruchtbildung fördert.
- Viele Blumen vertreiben Schädlinge wie Blattläuse, Raupen oder Kohlmotten.
- Sie locken nützliche Insekten wie Marienkäfer und Florfliegen an, die Schädlinge fressen.
- Die Vielfalt erhöht die Biodiversität und macht den Garten widerstandsfähiger.
- Sie verhindern Monokulturen und reduzieren so das Risiko von Krankheiten.
Nun stellen wir Ihnen sechs Blumen vor, die sich besonders gut als Partner für Ihre Gemüsepflanzen eignen.
1. Ringelblumen – Der natürliche Schädlingsabwehr-Meister
Ringelblumen sind bekannt für ihre abschreckende Wirkung auf Nematoden, Blattläuse und Weiße Fliegen. Ihr intensiver Geruch verwirrt viele Schädlinge, einige Arten bekämpfen sogar schädliche Bodeninsekten.
Ideal in Kombination mit: Tomaten, Paprika, Kürbis, Bohnen und Gurken.
Tipp: Pflanzen Sie französische Ringelblumen in Gruppen rund um Ihre Beete oder zwischen den Gemüsereihen für den besten Schutz.
2. Kapuzinerkresse – Der Blattlaus-Fänger
Mit ihren bunten, herabhängenden Blüten fungiert die Kapuzinerkresse als Lockpflanze. Sie zieht Blattläuse, Blattkäfer und Kürbisschädlinge an, die so von Ihren Gemüsepflanzen fernbleiben.
Ideal in Kombination mit: Tomaten, Kürbis, Bohnen, Gurken und Kohlarten wie Brokkoli und Weißkohl.
Tipp: Setzen Sie Kapuzinerkressen an Beet-Rändern oder am Fuße von Rankpflanzen. Sie gedeiht auch auf nährstoffärmeren Böden und benötigt wenig Pflege.
3. Ringelblume (Calendula) – Magnet für Bestäuber
Die leuchtend orangen und gelben Blüten der Calendula locken Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen an – wichtige Helfer für die Bestäubung und die natürliche Schädlingsbekämpfung. Die Larven der Schwebfliegen fressen besonders gern Blattläuse.
Ideal in Kombination mit: Karotten, Tomaten, Spargel und Salat.
Tipp: Calendula fühlt sich bei kühleren Temperaturen wohl und säht sich oft selbst aus. Abgeblühte Blüten sollten entfernt werden, damit neue Knospen nachwachsen.
4. Borretsch – Der beste Freund der Bienen
Borretsch zieht mit seinen sternförmigen, blauen Blüten viele Bienen an. Außerdem verbessert er Gesundheit und Geschmack benachbarter Pflanzen, besonders bei Tomaten und Erdbeeren.
Ideal in Kombination mit: Tomaten, Kürbis und Erdbeeren.
Tipp: Borretsch sät sich leicht aus und wächst schnell. Die Blätter sind essbar und schmecken leicht nach Gurke, die Blüten eignen sich hervorragend für Salate.
5. Duftsteinrich (Süßer Alyssum) – Der bodendeckende Nützling
Der Duftsteinrich breitet sich dicht aus, bildet eine lebendige Mulchschicht, unterdrückt Unkraut und hält den Boden feucht. Seine kleinen Blüten ziehen Schwebfliegen und parasitäre Wespen an, natürliche Feinde von Blattläusen und Raupen.
Ideal in Kombination mit: Salat, Karotten, Brokkoli und Spinat.
Tipp: Zwischen die Gemüsepflanzen gepflanzt, blüht Alyssum besonders lange und bevorzugt kühlere Jahreszeiten.
6. Kosmos – Der vielseitige Schmetterlings- und Nützlingsmagnet
Kosmospflanzen wachsen hoch und luftig, blühen reichlich und ziehen Marienkäfer, Florfliegen, Bienen und Schmetterlinge an – wichtige Helfer für Bestäubung und Schädlingskontrolle.
Ideal in Kombination mit: Mais, Bohnen, Gurken und Kürbis.
Tipp: Pflanzen Sie Kosmos am Beetende oder entlang von Zäunen. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten sorgt für durchgehende Blüte während der Saison.
Blumen-Gemüse-Paarungen auf einen Blick
- Ringelblumen: Schädlinge abwehren, Boden verbessern – Tomaten, Paprika, Bohnen, Gurken
- Kapuzinerkresse: Lockpflanze, Blattkäfer vertreiben – Kürbis, Grünkohl, Weißkohl, Bohnen
- Calendula: Bestäuber anziehen – Karotten, Salat, Tomaten
- Borretsch: Bienen anziehen, Boden anreichern – Tomaten, Kürbis, Erdbeeren
- Duftsteinrich: Nützlinge locken – Brokkoli, Salat, Karotten
- Kosmos: Bestäuber und Nützlinge anziehen – Mais, Gurken, Bohnen
Fazit: Blumen sind mehr als hübsche Begleiter
Blumen im Gemüsebeet sind nicht nur dekorativ, sondern fördern das Pflanzenwachstum, verbessern den Boden und schützen vor Schädlingen. Ein lebendiger Garten bringt Freude und reiche Ernte.
Planen Sie beim nächsten Gemüseanbau bewusst Platz für ein paar blühende Helfer ein. So sorgen Ihre Blumen für Farbe und Gesundheit – eine Win-win-Situation für Ihren Garten.
🌼 Wollen Sie Ihren Garten gleich verwandeln? Eine Handvoll Ringelblumen oder Kapuzinerkresse an Tomaten- oder Kürbispflanzen schafft mehr Schutz und Farbe, als Sie erwarten!
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