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Warum platzen Ihre Tomaten? Die meisten machen einen entscheidenden Fehler
Sie gehen in den Garten, freuen sich auf die saftige Tomate, die Sie schon die ganze Woche beobachten – und plötzlich ist sie aufgesprungen, als hätte jemand sie von innen gesprengt. Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie sind nicht allein. Das Platzen von Tomaten ist eines der frustrierendsten Probleme für Hobbygärtner. Viele vermuten Schädlinge oder Krankheiten, doch die wahre Ursache liegt woanders.
Wir klären auf und helfen Ihnen, Ihre Tomaten wieder gesund zu bekommen.
Was bedeutet „Tomaten platzen“ eigentlich?
Dabei geht es nicht um kleine Risse. Beim Platzen entstehen tiefe Sprünge, die sich vom Fruchtansatz nach unten ziehen oder kreisrunde Risse um den Stiel bilden. Manchmal beginnt die Stelle zu faulen, sobald die Haut beschädigt ist.
Das Problem ist nicht nur optisch – beschädigte Früchte verderben schneller und bieten idealen Nährboden für Schädlinge, Pilze und Bakterien.
Die wirkliche Ursache: Wasserhaushalt ist entscheidend
Der Hauptgrund für platzende Tomaten ist eine plötzliche Veränderung im Wasserangebot. Nicht Schädlinge oder Krankheiten sind verantwortlich.
Nach Trockenheit oder unregelmäßiger Bewässerung saugt die Pflanze auf einmal viel Wasser auf. Die Tomaten können nicht schnell genug wachsen, sodass die Haut reißt – ähnlich wie ein zu prall gefüllter Luftballon.
Unregelmäßiges Gießen führt zu Rissen
- Trockenheit lässt die Frucht kaum wachsen.
- Plötzliche Wassergaben lassen sie schnell anschwellen.
- Die Haut kann nicht mitdehnen und reißt.
Besonders reife oder kurz vor der Ernte stehende Tomaten sind anfällig, da ihre Haut ohnehin dünn und empfindlich ist.
Regen ist der Hauptverursacher
Auch bei regelmäßiger Bewässerung kann ein plötzlicher Sommerregen nach einer trockenen Phase zum Platzen führen. Besonders ältere, dünnhäutige Sorten wie Brandywine oder Cherokee Purple sind dafür bekannt.
So verhindern Sie das Platzen von Tomaten
Mit einigen einfachen Maßnahmen schützen Sie Ihre Tomaten:
1. Gleichmäßig gießen
Vermeiden Sie starke Trocknungs- und anschließende Überwässerungsphasen. Optimal sind etwa 2,5 bis 5 cm Wasser pro Woche, je nach Wetterlage. Gießen Sie lieber seltener und tiefgründig statt häufig und flach.
Profi-Tipp: Am besten morgens gießen, um Verdunstung zu minimieren und Pilzbefall vorzubeugen.
2. Mulchen
Eine 5–7 cm dicke Schicht aus Stroh, Laub oder Kompost hält die Feuchtigkeit im Boden, reguliert die Temperatur und verhindert starke Schwankungen im Wasserhaushalt.
3. Frühe Ernte vor Regen
Bei angekündigten Regenschauern sollten Sie fast reife Tomaten lieber ernten und drinnen nachreifen lassen. So vermeiden Sie platzende Früchte am Strauch.
4. Rissfeste Sorten anbauen
- Juliet
- Roma
- Celebrity
- Mountain Magic
Diese Sorten haben dickere Schalen und sind widerstandsfähiger gegen Risse.
5. Nicht zu viel düngen
Zu viel Stickstoff fördert üppiges Blatt- und Triebwachstum, was die Wasserverteilung im Pflanzenkörper stört. Verwenden Sie ausgewogene Dünger und vermeiden Sie Überdüngung.
Was tun, wenn Tomaten bereits gerissen sind?
Ist der Riss klein und das Fruchtfleisch noch unversehrt, können Sie die Tomate bedenkenlos essen. Schneiden Sie die beschädigte Stelle einfach großzügig aus. Wenn hingegen Schimmel, Insekten oder ein fauler Geruch zu erkennen sind, sollten Sie die Frucht entsorgen.
Das Platzen zeigt nicht, dass die Pflanze krank oder fehlgeschlagen ist, sondern weist nur auf Schwankungen bei der Wasserzufuhr hin.
Fazit: So bleiben Ihre Tomaten saftig und unversehrt
Viele Gartenfreunde suchen den Schuldigen an falscher Stelle – sie verdächtigen Schädlinge, Pilzbefall oder schlechte Samen. Tatsächlich ist unregelmäßiges Gießen fast immer die Ursache.
Mit regelmäßigem, tiefgründigem Gießen, Mulchen und dem richtigen Zeitpunkt zum Ernten bleiben Ihre Tomaten prall und rissfrei. Überdenken Sie Ihre Bewässerungsgewohnheiten, um künftig Stress und Risse zu vermeiden.
Wollen Sie knackige, saftige Tomaten ernten, die das Sommergemüse perfekt ergänzen? Gießen Sie konstant, mulchen Sie den Boden und halten Sie der Natur mit einem geschickten Pflanzenschutz die Stirn – Ihre Gartenfreude wird es Ihnen danken.
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