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Snipp, pflanze, wachse! 12 Pflanzen, die Sie ganz einfach aus Stecklingen vermehren können
Warum Geld für neue Pflanzen ausgeben, wenn Ihr Garten voller kostenloser Möglichkeiten steckt? Die Vermehrung durch Stecklinge ist eine der einfachsten und befriedigendsten Methoden, um Ihre grünen Lieblinge zu vermehren – ganz ohne Saatgut. Ein Schnitt, etwas Wasser oder Erde – und schon wächst Neues.
Ob Sie als Gartenanfänger erste Schritte wagen oder als erfahrener Pflanzenfreund Ihr Budget strecken möchten – diese Methode ist garantiert erfolgreich. Entdecken Sie 12 beliebte Pflanzen, die Sie problemlos aus Stecklingen ziehen können – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung.
1. Rosmarin
Ideal für: Kräutergärten auf der Fensterbank, Töpfe und Beetgrenzen im Freien
Rosmarin lässt sich wunderbar vermehren! Schneiden Sie einen 10–15 cm langen, weichen Trieb (grün und biegsam, nicht verholzt) ab, entfernen Sie die unteren Blätter und stellen Sie ihn in Wasser oder gut durchlässige Erde. Ein heller Standort fördert das Anwurzeln, das meist nach 2–3 Wochen sichtbar wird.
Tipp: Bewurzelungshormon unterstützt die Vermehrung und verkürzt die Wartezeit.
2. Basilikum
Perfekt für: Küchenfenster und Kräutertöpfe
Schneiden Sie einen frischen, noch nicht blühenden Basilikumstängel direkt unter einem Blattknoten ab. Stellen Sie den Steckling in ein Glas Wasser an einen hellen Platz. Nach etwa einer Woche sind erste Wurzeln zu erkennen.
Tipp: Wechseln Sie das Wasser alle 2–3 Tage, um Fäulnis zu vermeiden.
3. Efeutute (Devil’s Ivy)
Optimal für: Hängende Körbe und pflegeleichte Zimmerpflanzen
Efeututen sind fast unverwüstlich und wurzeln unkompliziert. Schneiden Sie einen Trieb direkt unter einem Blattknoten ab, entfernen Sie die unteren Blätter und platzieren Sie ihn in Wasser. Nach wenigen Wochen sind die Wurzeln groß genug zum Eintopfen.
Tipp: Verwenden Sie ein durchsichtiges Gefäß, um das Wurzelwachstum genau beobachten zu können.
4. Buntnessel (Coleus)
Geeignet für: Bunte Gartenrabatten oder als Zimmerpflanze
Dieser farbenfrohe Hingucker wurzelt schnell aus weichen Trieben. Schneiden Sie einen 10–15 cm langen Steckling, entfernen Sie die unteren Blätter und setzen Sie ihn in Wasser oder feuchte Erde. Heller, aber indirekter Lichteinfall ist optimal.
Tipp: Durch das Zurückkneifen der Triebspitzen wird die Pflanze buschiger.
5. Minze
Perfekt für: Bodendecker, Tees und natürliche Schädlingsabwehr
Minze wächst rasch und eignet sich hervorragend zur Vermehrung. Schneiden Sie einen 8–12 cm langen Trieb ab und stellen Sie ihn in Wasser oder Erde. Innerhalb von ein bis zwei Wochen bildet sich ein kräftiges Wurzelsystem.
Tipp: Minze empfiehlt sich in Töpfen, da sie im Garten sonst wuchert.
6. Bogenhanf (Sansevieria)
Ideal für: Dunkle Ecken im Haus und als Luftreiniger
Schneiden Sie ein gesundes Blatt in 7–10 cm lange Stücke und stecken Sie diese mit der Schnittseite nach unten in feuchte Erde oder stellen Sie sie ins Wasser. Die Wurzelbildung kann mehrere Wochen dauern – Geduld ist gefragt.
Tipp: Kennzeichnen Sie Ober- und Unterseite, da Bogenhanf nur richtig wurzelt, wenn er korrekt eingepflanzt wird.
7. Hortensie
Perfekt für: Eindrucksvolle Sommerblüten im schattigen Garten
Schneiden Sie im Frühling oder Frühsommer einen 12–15 cm langen, noch nicht blühenden Trieb ab. Entfernen Sie die unteren Blätter, tauchen Sie das Ende in Bewurzelungshormon und pflanzen Sie ihn in feuchte Blumenerde. Ein Plastikbeutel als Mini-Gewächshaus erhöht die Luftfeuchtigkeit.
Tipp: Direkte Sonne vermeiden, bis der Steckling gut angewurzelt ist.
8. Tomate
Ideal für: Gartenbeete, Hochbeete und Kübel
Hat Ihre Tomatenpflanze dünne und lange Triebe? Schneiden Sie einen Steckling von einem gesunden Seitentrieb, entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie ihn direkt in feuchte Erde. Tomaten bilden schnell Wurzeln.
Tipp: Gut wässern und später mit einem kleinen Stab unterstützen.
9. Lavendel
Optimal für: Duftende Beetränder, bienenfreundliche Gärten und trockene Standorte
Schneiden Sie im Frühling oder Frühsommer einen 10–15 cm langen weichen Trieb ab, entfernen Sie die unteren Blätter und pflanzen Sie ihn in sandige, gut durchlässige Erde. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein.
Tipp: Eine transparente Haube unterstützt eine hohe Luftfeuchtigkeit und fördert das Wurzeln.
10. Pelargonien (Geranien)
Perfekt für: Helle Fensterbänke und Blumenbeete
Schneiden Sie einen etwa 10 cm langen Trieb direkt unter einem Blattknoten ab, entfernen Sie die unteren Blätter und lassen Sie den Steckling einen Tag antrocknen, bis er eine leichte Schwiele bildet. Anschließend in gut durchlässige Erde pflanzen. Wurzeln entwickeln sich bei warmen Temperaturen schnell.
Tipp: Anfangs sparsam gießen, zu viel Feuchtigkeit führt zu Fäulnis.
11. Süßkartoffeln (Zierpflanzen)
Ideal für: Schnell wachsenden Bodendecker oder auffällige Hängeampeln
Schneiden Sie einen 15 cm langen Trieb ab, entfernen Sie die unteren Blätter, und stellen Sie ihn in Wasser. Bereits nach wenigen Tagen zeigen sich lange, weiße Wurzeln. Pflanzen Sie den Steckling, sobald die Wurzeln einige Zentimeter lang sind.
Tipp: Diese Methode funktioniert auch bei essbaren Süßkartoffeln, die in Wasser gezogen werden.
12. Begonien
Ideal für: Schattenplätze auf der Terrasse und bunte Zimmerakzente
Einige Begonien wurzeln aus Blättern, andere besser aus Stängelstecklingen. Schneiden Sie ein gesundes Stück ab und setzen Sie es in Erde oder Wasser. Sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit, bis die ersten Wurzeln sichtbar sind.
Tipp: Decken Sie das Pflanzgefäß mit einem transparenten Gewächshaus oder einer Plastiktüte ab.
Häufige Fragen zur Vermehrung mit Stecklingen
Wie lange dauert es, bis Stecklinge Wurzeln bilden?
Das variiert je nach Pflanze. Kräuter wie Basilikum und Minze wurzeln bereits nach etwa einer Woche, während verholzte oder dickere Pflanzen wie der Bogenhanf mehrere Wochen benötigen.
Sollte man Stecklinge besser in Wasser oder Erde bewurzeln lassen?
Beides funktioniert gut! Wasser ermöglicht die Sicht auf die Wurzelbildung und oft schnelleres Anwurzeln. Erde wiederum kann den Übergang ins Beet erleichtern und Pflanzschock vermeiden. Manche Pflanzen bevorzugen eine Variante.
Wann ist die beste Zeit, um Stecklinge zu schneiden?
Der Frühling und Frühsommer sind optimal, vor allem für weiche Triebe. Während der Ruhephase im Winter sollten Sie keine Stecklinge nehmen.
Fazit
Die Vermehrung durch Stecklinge ist wie Zauberei im Garten: Einfach abschneiden, ein bisschen Pflege schenken, und schon entsteht eine neue Pflanze! Ob zur Vermehrung Ihrer Lieblingspflanzen, zum Tausch mit Freunden oder für die eigene Freude – diese Methode ist immer eine Empfehlung wert.
Schnappen Sie sich die Gartenschere, wählen Sie Ihre Pflanze und legen Sie los. Ihr Garten – und Ihr Geldbeutel – werden es Ihnen danken.
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