8 Kaninchen-abweisende Pflanzen, die Ihr Garten lieben wird (aber die Mümmelmänner nicht)!

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8 Pflanzen, die Kaninchen fernhalten und Ihren Garten bereichern

Wer kennt das nicht: Man tritt voller Freude in den Garten und entdeckt, dass hungrige Kaninchen über Nacht die Beete geplündert haben. So niedlich sie auch sind, Kaninchen können empfindliche Blumen, Gemüse und zarte Jungpflanzen erheblich schädigen. Doch bevor Sie zu starken Mitteln greifen oder den Garten mit einem undurchdringlichen Zaun absichern, gibt es eine einfache Lösung: Pflanzen, die Kaninchen von Natur aus meiden.

Einige Pflanzen verströmen starke Düfte, besitzen eine pelzige Textur oder schmecken einfach nicht. Diese Eigenschaften wirken als natürliche Abwehr gegen Kaninchen. Und das Beste daran: Diese Pflanzen sind nicht nur unattraktiv für die kleinen Gartenbesucher, sondern verschönern Ihren Garten zugleich.

Hier stellen wir Ihnen 8 Kaninchen-abweisende Pflanzen vor, die Ihren Garten lieben wird – die Kaninchen jedoch meiden.

1. Lavendel (Lavandula spp.)

Lavendel duftet für uns herrlich, für Kaninchen jedoch eher abschreckend. Sein intensiver Duft signalisiert den Tieren „Bitte nicht fressen“.

Warum es wirkt: Kaninchen haben eine feine Nase, und die starken ätherischen Öle des Lavendels sind für sie zu stark.

Pluspunkte: Lavendel gedeiht in voller Sonne, sorgt mit seinen zarten violetten Blüten für Farbe und lockt nützliche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an.

Pflegetipp: Achten Sie auf gut durchlässigen Boden. Zu viel Feuchtigkeit mag Lavendel nicht.

2. Ringelblumen (Tagetes)

Ringelblumen sind lebhaft, farbenfroh und halten Kaninchen zuverlässig fern.

Warum es wirkt: Ihr intensiver Geruch vergrämt Kaninchen ebenso wie Rehe oder manche Insekten. Viele Gärtner pflanzen Ringelblumen als schützenden Rand um Gemüsebeete.

Pluspunkte: Einfach aus Samen zu ziehen und blühen den ganzen Sommer über.

Pflegetipp: Regelmäßiges Entfernen der verblühten Blüten fördert eine langanhaltende Blüte. Ideal an sonnigen Standorten.

3. Katzenminze (Nepeta)

Katzenminze ist die benutzerfreundliche Cousine des Lavendels: wohlriechend, attraktiv und robust.

Warum es wirkt: Ihr minziger Duft schreckt Kaninchen ab, und die samtigen grau-grünen Blätter sind für sie unattraktiv.

Pluspunkte: Trockenheitsverträglich, lang blühend und bei Katzen beliebt.

Pflegetipp: Nach der ersten Blüte zurückschneiden, um einen weiteren Blühzeitraum zu fördern.

4. Russischer Salbei (Perovskia atriplicifolia)

Dieser Hingucker zeigt luftige, lavendelblaue Blütendolden, die bei Wind tanzen.

Warum es wirkt: Sein intensiver Duft, die holzige Struktur und das feine Laub machen ihn für Kaninchen uninteressant.

Pluspunkte: Hohe Trockenresistenz, ideal für trockene, sonnige Standorte.

Pflegetipp: Liebt sonnige Plätze und benötigt kaum Pflege nach der Etablierung.

5. Wollziest (Stachys byzantina)

Die raue, samtige Blätterstruktur erinnert an ein Lämmchen-Ohr.

Warum es wirkt: Kaninchen meiden pflanzliches Material mit pelzigen oder behaarten Blättern, da es schwer zu kauen und zu verdauen ist.

Pluspunkte: Ideal als Bodendecker und sorgt mit seinem silbrigen Laub für Kontrast im Beet.

Pflegetipp: Vermeiden Sie Staunässe, da Wollziest trockene, gut durchlässige Böden bevorzugt.

6. Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die gefiederten Blätter und flachen, bunten Blüten machen sie optisch besonders attraktiv, doch Kaninchen bleiben fern.

Warum es wirkt: Schafgarbe schmeckt bitter und verströmt einen starken Duft, der Kaninchen abschreckt.

Pluspunkte: Lockt zahlreiche Bestäuber an und ist äußerst robust – beinahe unverwüstlich.

Pflegetipp: Pflanzen Sie sie mit genügend Abstand, da sie sich schnell ausbreitet. Bevorzugt sonnige und trockene Lagen.

7. Indianernessel (Monarda)

Wer Kaninchen fernhalten und gleichzeitig Kolibris anlocken möchte, ist mit Indianernessel gut beraten.

Warum es wirkt: Ihr würziger Duft und das leicht raue Blattwerk sind für Kaninchen wenig attraktiv.

Pluspunkte: Die leuchtenden Blüten in Rot, Pink oder Violett setzen farbliche Akzente im Garten.

Pflegetipp: Bevorzugt nährstoffreichen, feuchten Boden und sollte für gute Luftzirkulation genügend Platz haben, um Pilzbefall zu vermeiden.

8. Löwenmaul (Antirrhinum majus)

Diese traditionellen Blumen bringen Charme und Farbe in den Garten und stehen auf der Liste „Unverdauliches“ für Kaninchen ganz weit oben.

Warum es wirkt: Kaninchen mögen weder Geschmack noch die feste Blattstruktur von Löwenmäulern.

Pluspunkte: Vielfältige Farben und leicht aus Samen oder Jungpflanzen zu ziehen.

Pflegetipp: Steht am liebsten an sonnigen, gut drainierten Standorten.

Zusätzliche Tipps für einen kaninchensicheren Garten

Auch wenn diese Pflanzen hilfreich sind, gibt es keine vollständige Garantie gegen Kaninchenfraß. Besonders junge oder schwache Pflanzen können dennoch zum Opfer fallen. Zusätzliche Maßnahmen schützen Ihren Garten besser:

  • Pflanzen Sie Kaninchenschutzpflanzen gemischt im Garten, vor allem rund um empfindliche Kulturen wie Salat oder Bohnen.
  • Setzen Sie natürliche Abwehrmittel ein, etwa zerdrückter Knoblauch, scharfe Pfeffersprays oder verstreute menschliche Haare, welche die Sinne der Kaninchen irritieren.
  • Ein niedriger Drahtzaun (ca. 60 cm hoch, einige Zentimeter eingegraben) verhindert zuverlässig das Eindringen der Tiere.

Fazit: Schön und klug Gärtnern ohne Kaninchenfrust

Sie müssen Ihren Garten nicht aufgeben, nur weil einige haarige Störenfriede ihn besuchen. Mit den richtigen, kaninchendichten Pflanzen schaffen Sie blühende, farbenfrohe Beete, die den Tieren widerstehen.

Trauen Sie sich, Lavendel zu setzen, umranden Sie Beete mit Ringelblumen, und geben Sie Ihren Blumen die Chance, ungestört zu gedeihen. Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken – die Kaninchen eher nicht.

Bereit, Ihrem Garten die Kaninchen fernzuhalten? Starten Sie noch heute mit diesen Pflanzen und beobachten Sie, wie die kleinen Plagegeister langsam verschwinden – ganz ohne Fallen und Ärger.

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