Wie man den stickigen Geruch im Haus entfernt – nur 3 Blätter genügen
Ein stickiger Geruch im Haus kann wirklich störend sein. Zum Glück gibt es ein natürliches Mittel, um ihn endgültig zu vertreiben. Schauen wir uns an, welches.
Vor allem in Häusern, die lange verschlossen waren, kann es vorkommen, dass ein stickiger Geruch entsteht und regelmäßiges Lüften oft nicht ausreicht.
Stickiger Geruch: Warum entsteht er?
Wenn ein Haus über einen längeren Zeitraum verschlossen bleibt, kann sich ein unangenehmer, muffiger Geruch bilden. Das liegt daran, dass die Luft für eine Weile nicht ausgetauscht wurde. Dies kann nicht nur in Zweitwohnsitzen passieren, sondern auch in den Wohnungen, in denen man täglich lebt. Gerade bei kaltem Wetter ist man häufig zögerlich, zu lüften, um keine Wärme zu verlieren.
Zudem fällt es modernen Fenstern selbst im geschlossenen Zustand schwer, ausreichend Luft zirkulieren zu lassen. Nicht zu vergessen ist auch, dass der schlechte Geruch durch Feuchtigkeit sowie durch das Vorhandensein von Bakterien oder anderen Mikroorganismen entstehen kann. Neben dem Luftaustausch werden häufig chemische Produkte verwendet, um die Umgebung zu parfümieren, was das Geruchsproblem auf lange Sicht nur noch verschärft. Sehen wir uns also an, wie man mit einem natürlichen, günstigen und leicht verfügbaren Mittel Abhilfe schaffen kann.
Das natürliche Mittel
Der stickige Geruch kann sich nicht nur im ganzen Haus, sondern auch in Schränken und Schubladen festsetzen. Gerade kleine, geschlossene Räume nehmen Gerüche besonders leicht auf. Das natürliche Mittel, das sofort eingesetzt werden kann, sind Lorbeerblätter.
Mit Lorbeerblättern kann man einesäckchen herstellen, das in die betroffenen Schränke oder Schubladen gelegt wird. Wichtig ist, dabei einen Beutel aus natürlichem Stoff mit lockerem Gewebe zu verwenden. Die Blätter sollten regelmäßig ausgetauscht werden, jeweils etwa fünf bis sechs Stück.
Lorbeerblätter sind nicht nur ein natürliches Duftmittel, sondern auch ein sehr gutes Abwehrmittel gegen Insekten und Motten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen aromatischen Aufguss herzustellen, um das ganze Haus zu beduften. Dafür legt man die Lorbeerblätter in einen Topf mit Wasser. Zusätzlich zu den vier Blättern, die erhitzt werden, gibt man noch einen Teelöffel Natron hinzu. Sobald das Wasser kocht, nimmt man den Topf vom Herd und bringt ihn in alle Zimmer.
Auch im Badezimmer kann Lorbeer eingesetzt werden. Gib in eine kleine Schale gehackte Lorbeerblätter und heißes Wasser. Einen Löffel Natron dazugeben und einfach im Badezimmer stehen lassen – das wirkt wie ein natürlicher Lufterfrischer. Der Duft der Lorbeerblätter entfernt nicht nur unangenehme Gerüche, sondern befreit auch die Atemwege und sorgt für Wohlbefinden. Deswegen kann auch ein Zweig direkt in der Duschbrause angebracht werden, um die positiven Effekte von warmem Wasser und natürlichem Duft zu verstärken.
Wichtig ist, die Menge nicht zu übertreiben, da Menschen mit einer Lorbeerallergie empfindlich reagieren können. In jedem Fall sollte man in Schränken oder Schubladen einige Lorbeerblätter auslegen, um der Entstehung von Gerüchen vorzubeugen.
