Halten Sie Rehe und Kaninchen mit diesen 10 unzerstörbaren Stauden fern

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10 Unverwüstliche Stauden, die Rehe und Kaninchen fernhalten

Es ist frustrierend, wenn morgens geliebte Blüten angefressen und Beete zertrampelt sind. Rehe und Kaninchen sehen zwar niedlich aus, verursachen aber schnell großen Schaden im Garten. Zum Glück braucht es keine aufwendigen Zäune, um die ungebetenen Gäste fernzuhalten. Mit der richtigen Bepflanzung können Sie Ihr Grün auf natürliche Weise schützen. Einige Stauden schrecken die Tiere wirkungsvoll ab – und sind dabei noch wunderschön anzusehen.

Hier stellen wir Ihnen 10 robuste Stauden vor, die Rehe und Kaninchen meist links liegen lassen. Außerdem geben wir Tipps, wie Sie Ihren Garten zusätzlich schützen können.

1. Lavendel (Lavandula spp.)

Duftend, trockenheitsresistent und nahezu schädlingsfrei – Lavendel erfüllt alle Erwartungen. Rehe und Kaninchen meiden ihn wegen seines intensiven Aromas und der samtigen Blätter. Er gedeiht an sonnigen, gut durchlässigen Standorten und ist zudem ein Magnet für Bienen.

Ideal für: Beeteinfassungen, Bauerngärten und insektenfreundliche Flächen.

2. Schildlavendel (Perovskia atriplicifolia)

Mit silbrigem Laub und luftigen, blau-violetten Blüten setzt der Schildlavendel dekorative Akzente ohne Wildverbiss. Sein starker Geruch und die raue Blattstruktur wirken abschreckend auf Rehe und Kaninchen.

Pluspunkt: Er ist hitze- und nährstoffarmutstolerant.

3. Sonnenhut (Echinacea spp.)

Sonnenhut ist bei Gärtnern und Schmetterlingen beliebt, wird jedoch von Rehen und Kaninchen meist verschmäht. Seine raue Blattoberfläche und der bittere Geschmack schützen ihn vor Fraßschäden.

Tipp: Verblühte Köpfe regelmäßig entfernen, um die Blütezeit zu verlängern.

4. Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die filigranen, farnartigen Blätter und die dichten Blütenstände machen die Schafgarbe unverwechselbar. Ihr aromatischer Duft schreckt Wildtiere ab, die meist den Geruch nicht mögen.

Perfekt für: Sonnige Plätze, Wildblumenwiesen und trockene Standorte.

5. Salbei (Salvia spp.)

Salbeipflanzen blühen in kräftigen Blau-, Violett-, Rosa- und Rottönen. Ihr markanter Duft und das leicht behaarte Laub verprellen Kaninchen und Rehe. Zugleich locken sie Kolibris an.

Pflegehinweis: Nach der ersten Blüte zurückschneiden, um eine zweite Blüte zu fördern.

6. Wollziest (Stachys byzantina)

Wollziest überzeugt mit samtweichen, graugrünen Blättern, die Kinder gerne berühren, die Tiere aber meiden. Die pelzige Blattstruktur ist für Kaninchen und Rehe weniger attraktiv und macht den Wollziest zu einem hervorragenden Pflanzpartner an Beetkanten.

Schöner Blickfang für: Steingärten und sensorisch gestaltete Gartenbereiche.

7. Pfingstrose (Paeonia spp.)

Diese üppig blühenden, romantischen Stauden werden von Rehen und Kaninchen oft verschont, da sowohl Laub als auch Knospen für sie wenig reizvoll sind, insbesondere wenn die Pflanze gut etabliert ist.

Vorteil: Pfingstrosen sind langlebige Stauden, die über Jahrzehnte Freude bereiten.

8. Indianernessel (Monarda spp.)

Der würzige Duft der Indianernessel zieht zwar viele bestäubende Insekten an, hält aber Rehe und Kaninchen auf Abstand. Sie blüht in auffälligen Rot-, Rosa- und Lilatönen und breitet sich leicht aus.

Achtung: Geben Sie ihr ausreichend Platz, da sie aggressive Wurzelausläufer bilden kann.

9. Tränendes Herz (Dicentra spectabilis)

Mit ihren charakteristischen herzförmigen Blüten und eleganten, bogenförmigen Stielen bringt das Tränende Herz eine verspielte Note in halbschattige Beete. Die Pflanzen sind für Tierfresser aufgrund ihres bitteren Geschmacks unattraktiv.

Optimal für: Waldgärten und halbschattige Rabatten.

10. Katzenminze (Nepeta spp.)

Katzenminze ist nicht nur bei Katzen beliebt – sie zählt auch zu den widerstandsfähigsten, unempfindlichen Stauden gegen Rehe und Kaninchen. Der starke Duft ist angenehm und sorgt für eine lange Blütezeit.

Passt gut zu: Rosen, um Schädlinge fernzuhalten und bestäubende Insekten anzulocken.

Zusätzliche Tipps für einen tierfreien Garten

Resistente Stauden sind ein guter Anfang, doch mit weiteren Tricks können Sie Ihren Garten noch besser schützen:

  • Verwenden Sie stark riechende Abwehrmittel wie zerdrückten Knoblauch, menschliche Haare oder Blutmehl auf den Beeten.
  • Installieren Sie bewegungsgesteuerte Sprenger, die Rehe und Kaninchen erschrecken, bevor sie Schäden anrichten können.
  • Pflanzen Sie dornige oder stachelige Gehölze wie Berberitze oder Stechpalme als natürliche Barrieren.
  • Vermeiden Sie übermäßiges Gießen, da saftiges, zartes Grün Hirsche und Kaninchen besonders anlockt.

Fazit

Ein schöner Garten und ein wildtierfreier Bereich schließen sich nicht aus. Mit diesen robusten und für Rehe und Kaninchen unangenehmen Stauden können Sie bunte und lebendige Beete gestalten – ganz ohne teure Zäune. Pflanzen Sie mit Zuversicht: Ihre Blumen werden bald unverwüstlich sein!

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