Jeder Gärtner braucht einen Lorbeerbaum – und das ist der Grund

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Jeder Garten braucht einen Lorbeerbaum – Darum lohnt sich der Anbau

Wer schon einmal ein Lorbeerblatt in eine Suppe oder einen Eintopf gegeben hat, kennt den unvergleichlichen Geschmack, den es verleiht. Doch der Baum hinter diesem unscheinbaren Blatt – der Lorbeerbaum – ist viel mehr als nur ein Gewürz für die Küche. Für Hobbygärtner ist er eine wahre Bereicherung.

Egal, ob Sie einen großen Garten oder nur einen kleinen Balkon haben, diese immergrüne Pflanze verdient einen Platz bei Ihnen. Hier erfahren Sie, warum jeder Gärtner einen Lorbeerbaum anbauen sollte und warum Sie sich wundern werden, wie Sie bisher ohne ihn ausgekommen sind.

1. Lorbeerbäume sind überraschend pflegeleicht

Fangen wir mit den Fakten an: Lorbeerbäume (Laurus nobilis) sind nicht anspruchsvoll. Sie wachsen langsam und benötigen daher weder häufiges Schneiden noch besondere Pflege. Ist der Baum einmal etabliert, kommt er im Grunde von allein klar.

Ein durchlässiger Boden, ein sonniger bis halbschattiger Standort und gelegentliches Gießen bei Trockenheit genügen, um ihn gesund zu halten. Dann belohnt er Sie mit ganzjährig grünen Blättern und einem charakteristisch würzigen Aroma.

Ein weiterer Vorteil: Ausgewachsen verträgt der Lorbeer auch Trockenzeiten sehr gut – ideal für alle, die gerne mal das Gießen vergessen oder wenig Zeit haben.

2. Er wächst auch hervorragend im Topf

Sie haben wenig Platz? Kein Problem! Lorbeerbäume gedeihen auch in Kübeln – perfekt für Terrasse, Balkon oder kleine Gartenecken. Sie können die Pflanze entweder dekorativ als Formschnitt gestalten oder natürlich wachsen lassen und so einen Hauch Wildheit ins Grün bringen.

Achten Sie nur auf eine gute Drainage im Topf und wechseln Sie alle paar Jahre die Erde aus. Das war’s!

Tipp: In kälteren Regionen (Pflanzzone 7 und darunter) lässt sich der Lorbeer im Topf problemlos über den Winter ins Haus holen.

3. Frische Lorbeerblätter schmecken intensiver

Gekaufte Lorbeerblätter sind oft trocken und geschmacklich eher schwach. Frisch vom eigenen Baum gepflückt hingegen entfaltet das Blatt ein viel kräftigeres, aromatischeres Aroma. So wird jeder Eintopf, jede Sauce oder geröstetes Gemüse zum Geschmackserlebnis.

Viele Hobbygärtner berichten, dass sie nach dem Kochen mit frischem Lorbeer nie wieder zu getrockneten Blättern greifen.

Die Blätter können das ganze Jahr über geerntet werden – nur während der ersten ein bis zwei Jahre sollten Sie die Pflanze schonen und nicht zu viele Blätter entfernen.

4. Immergrün und dekorativ, das ganze Jahr über

Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern verliert der Lorbeer sein Grün nicht saisonal, sondern bleibt das ganze Jahr frisch. So bringt er Struktur und Farbe in den Garten, auch in den weniger attraktiven Wintermonaten.

Setzen Sie ihn als Blickfang in Beete, als Rahmen an Türen oder als Wegbegrenzung ein – er sorgt das ganze Jahr über für ein elegantes Erscheinungsbild.

5. Natürlicher Schädlingsschutz

Ein oft übersehener Vorteil: Lorbeerblätter vertreiben viele Schädlinge wie Motten, Ameisen, Fliegen und sogar Kakerlaken. Deshalb werden getrocknete Blätter gern in Vorratsschränke und Schränke gelegt.

Der Lorbeerbaum selbst ist robust, zieht nur wenige Schädlinge oder Krankheiten an und bleibt mit wenig Aufwand gesund.

6. Flexible Formenvielfalt durch Rückschnitt

Ob kugelförmig, als Spirale, Hecke oder freiwachsende Pflanze – Lorbeerbäume lassen sich durch Schnitt hervorragend formen. Das langsame Wachstum erleichtert das Zurückschneiden und die Gestaltung zu einem Blickfang im Garten.

Ein paar gezielte Schnitte reichen, um Ihren Lorbeerbaum zur perfekten Zierpflanze zu machen.

7. Ein Baum mit Geschichte

Der Lorbeerbaum hat eine lange Tradition: Schon in der Antike schmückten sich griechische Sieger und römische Kaiser mit Lorbeerkränzen. Er symbolisierte Weisheit, Triumph und Schutz.

Mit einem Lorbeerbaum im Garten setzen Sie also nicht nur einen nützlichen, sondern auch einen bedeutsamen Akzent.

8. Ideal für die Mischkultur

Lorbeer beansprucht wenig Platz und Ressourcen, daher passt er gut zu anderen Pflanzen – besonders zu Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Salbei. Seine schädlingsabweisenden Eigenschaften können sogar den Gemüsegarten schützen, wenn er in der Nähe steht.

Allerdings sollte man ihm genug Raum lassen, da er nicht gerne eingeengt wächst.

9. Langfristige Freude durch hohe Lebenserwartung

Richtig gepflegt kann ein Lorbeerbaum mehrere Jahrzehnte, sogar bis zu 100 Jahre alt werden. Ein heute gepflanztes kleines Bäumchen kann so über Jahrzehnte ein geschätztes Gartenmitglied werden.

Das bedeutet: Eine Investition, die Ihnen über viele Jahre Freude bereitet.

10. Immer ein willkommenes Geschenk

Benötigen Sie ein schnelles, persönliches Geschenk für gartenbegeisterte Freunde? Einige frische Lorbeerblätter, schön gebunden, sind ein duftendes, herzliches Präsent. Noch besser: Ein Steckling oder kleiner Lorbeerbaum wird garantiert geschätzt und wächst zum besonderen Andenken heran.

Praktisch, charmant und immer gern gesehen.

Fazit: Passt ein Lorbeerbaum in Ihren Garten?

Wenn Sie pflegeleichte Pflanzen schätzen, Wert auf frische Gewürze legen und sich eine grüne Strukturpflanze mit Tradition wünschen, dann ist der Lorbeerbaum die perfekte Wahl. Egal ob großer Garten oder kleiner Balkon – er fügt sich überall harmonisch ein.

Beim nächsten Besuch im Gartencenter lohnt es sich, einen Lorbeerbaum mitzunehmen und so Ihren Garten sowie Ihre Küche auf einfache Weise zu bereichern.

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