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Diese 14 Stauden pflanzen und Unkraut für immer loswerden
Ehrlich gesagt, niemand hört gern auf Unkrautjäten. Es ist mühsam, zeitaufwendig und scheint kein Ende zu nehmen. Aber was, wenn Sie Ihren Garten mit hübschen, pflegeleichten Pflanzen füllen könnten, die das Unkraut ganz von allein in Schach halten?
Genau das geht! Die Lösung sind bodendeckende, widerstandsfähige Stauden, die Unkraut durch Schattenwurf und Konkurrenz um Platz und Nährstoffe unterdrücken.
Wenn Sie also das ständige Jäten satt haben und trotzdem einen üppigen, lebendigen Garten möchten, pflanzen Sie diese 14 kraftvollen Stauden und lassen Sie sie die Arbeit übernehmen.
1. Hosta – Ideal für schattige Plätze
Hostas sind wahre Schattenspezialisten. Mit ihren großen, auffälligen Blättern und dichten Horsten verhindern sie, dass Licht an Unkrautsamen gelangt. Als Bonus gibt es sie in vielen Farben und Größen – also schön und nützlich zugleich.
Tipp: Wählen Sie große Sorten wie „Sum and Substance“ für noch besseren Bodendeckungsschutz.
2. Taglilien (Hemerocallis) – Sonnenanbeter und trockenheitsverträglich
Diese unkomplizierten Blüher breiten sich schnell aus und bilden dichte Horste, die Unkraut keine Chance lassen. Sie lieben volle Sonne, vertragen Trockenheit und blühen im Sommer unermüdlich.
Tipp: Entscheiden Sie sich für wiederblühende Sorten, damit die Farbe bis zum Herbst erhalten bleibt.
3. Woll-Ziest (Stachys byzantina) – Sanft, silbrig und unterdrückt Unkraut
Das pelzige Laub dieser beliebten Pflanze ist nicht nur optisch attraktiv, sondern breitet sich bodennah aus und erstickt Unkraut besonders gut an trockenen, sonnigen Stellen. Einmal etabliert, bildet es regelrechte Teppiche.
Tipp: Perfekt als Einfassung von Wegen oder zum Bepflanzen schwieriger Stellen.
4. Sonnenhut (Rudbeckia) – Auffällige Blüten und starke Unkrautkontrolle
Mit ihren leuchtend gelben Blüten sind Rudbeckien robust und widerstandsfähig. Ihre dichten Blattrosetten am Boden sorgen für eine natürliche Unkrautsperre, während sie viele Bestäuber anziehen.
Tipp: Nach der Blüte zurückschneiden, um eine zweite Blüte zu fördern.
5. Storchschnabel (Geranium) – Flach wachsend, aber wirksam
Diese winterharten Storchschnäbel sind keine Hängepflanzen, sondern echte Bodendecker, die sich breit ausbreiten, üppig blühen und Unkraut zuverlässig verdrängen.
Tipp: Die Sorte „Rozanne“ blüht von Spätfrühling bis zum Frost.
6. Purpurglöckchen (Heuchera) – Schattenverträglich und unkrautresistent
Mit Farben von Limettengrün bis Burgunderrot bringen Purpurglöckchen lebhafte Farbtupfer und decken den Boden dicht ab – ideal für halbschattige Bereiche.
Tipp: Farbenmix für eine eindrucksvolle Unterpflanzung.
7. Fetthenne (Sedum) – Trockenheitsliebhaber für vernachlässigte Stellen
Sorten wie „Autumn Joy“ oder kriechende Fetthennen sind wahre Gartenhelden. Sie bilden dichte Teppiche oder Polster, die Unkraut ersticken und kaum Pflege brauchen.
Tipp: Optimal für Steingärten, Rabatten oder kahle Flächen.
8. Günsel (Ajuga) – Rasches Bodendeckerwunder für Sonne und Schatten
Ajuga breitet sich schnell aus, blüht attraktiv und schafft dichte Flächen, in denen Unkraut kaum eine Chance hat. Es verträgt sogar Fußverkehr und eignet sich gut für Gartenwege.
Tipp: Die Sorte „Black Scallop“ überzeugt mit tiefdunklem Laub.
9. Echinacea (Sonnenhut) – Hoch, robust und Unkraut dominierend
Mit starken Stielen und großen Blättern setzen sich Echinacea gut gegen Unkraut durch und ziehen zudem viele Bestäuber an. Zudem sind sie trockenheitsresistent und werden von Rehen gemieden.
Tipp: Lassen Sie die Samenköpfe im Herbst stehen – Vögel danken es Ihnen.
10. Farne – Perfekt für schattige Waldgärten
Farne blühen zwar nicht, füllen aber schnell Lücken mit ihren federartigen Wedeln und entziehen Unkraut Licht und Feuchtigkeit. Nach der Eingewöhnung benötigen sie kaum Pflege.
Tipp: Besonders aktiv sind Hirschzungen- und Straußenfarne.
11. Indianernessel (Monarda) – Duftend, blühend und kräftig konkurrenzfähig
Indianernessel sorgt für Farbe und lockt Kolibris an – gleichzeitig breitet sie sich aus und verdrängt Unkraut. Bevorzugt wird voller Sonnenschein und feuchte Böden, doch sie passt sich gut an.
Tipp: Alle paar Jahre teilen, um Wachstum und Vitalität zu erhalten.
12. Japanisches Waldgras (Hakonechloa) – Elegant und unkrautsuppressiv
In schattigen Bereichen bildet dieses anmutige Gras dichte, geschwungene Polster, die Unkrautsamen komplett im Schatten liegen lassen. Das gelbgrüne oder goldfarbene Laub bringt Frische in dunkle Ecken.
Tipp: In größeren Pflanzungen für maximale Unkrautunterdrückung einsetzen.
13. Katzenminze (Nepeta) – Robust und unkrautverdrängend
Katzenminze wächst auch in mageren Böden, blüht monatelang und entwickelt dichte, aromatische Polster, die Unkraut keinen Platz lassen.
Tipp: Mitte des Sommers zurückschneiden, um frisches Wachstum und neue Blüten zu fördern.
14. Frauenmantel (Alchemilla mollis) – Deckt schnell Lücken mit weichen, gerüschten Blättern
Diese altbewährte Pflanze bringt gelbgrüne Blüten und weiches Laub, das den Boden dicht abschirmt und Unkraut die Wurzel erschwert.
Tipp: Ideal für Beetkanten und als Unterpflanzung von Rosen und Sträuchern.
Fazit: Unkraut adé – Farbe willkommen!
Unkrautjäten muss nicht Ihr Vollzeitjob sein. Mit der passenden Auswahl an ausbreitenden Stauden bleibt Ihr Garten die ganze Saison über üppig, lebendig und weitgehend unkrautfrei.
Ob Schattenbeet, sonnige Rabatte oder schwierige Stellen – diese 14 Stauden bringen Schönheit, Widerstandskraft und kraftvolle Unkrautbekämpfung. Also lassen Sie die Pflanzen die Arbeit machen und genießen Sie Ihren Garten in vollen Zügen.
Bonus-Tipp: Mulchen und dann Pflanzen die Arbeit übernehmen lassen
Nach dem Einpflanzen empfiehlt es sich, eine Mulchschicht aufzubringen, um die Stauden beim Anwachsen zu unterstützen. Sobald sie sich ausgebreitet haben, verdrängen sie Unkraut ganz von selbst. Sie sparen Arbeit und gewinnen Zeit für Ihren Gartengenuss.
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