Pflanzen Sie diese 9 Pflanzen, um Unkraut effektiv zu stoppen

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Diese 9 Pflanzen helfen effektiv gegen Unkraut in Ihrem Garten

Das Wort „Unkraut“ lässt jeden Gärtner seufzen: Sie tauchen immer unerwartet auf, rauben Nährstoffe von Ihren Lieblingspflanzen und wachsen oft doppelt so schnell wie alles, was Sie eigentlich im Garten haben möchten. Doch es gibt einen cleveren Trick, der fast wie Garten-Jiu-Jitsu wirkt: Bekämpfen Sie das Unkraut nicht direkt, sondern überlisten Sie es.

Wie? Indem Sie Pflanzen setzen, die Unkraut auf natürliche Weise unterdrücken oder verdrängen. Diese Bodendecker blockieren Sonnenlicht, rücken unerwünschten Pflanzen auf die Pelle und setzen teilweise sogar Stoffe frei, die das Wachstum von Unkraut hemmen.

Wenn Sie es leid sind, jedes Wochenende Unkraut zu jäten, lassen Sie Ihren Garten doch einfach einen Teil der Arbeit übernehmen. Hier stellen wir Ihnen neun starke Pflanzen vor, die Unkraut den Garaus machen – und dabei Ihren Garten gleichzeitig verschönern.

1. Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)

Niedrig wachsend, dicht und schnell breitet sich Pfennigkraut mit seinem leuchtend grünen oder goldgelben Laub aus, das bodennah alles dicht bedeckt und nur wenig Platz für Unkraut lässt.

  • Ideal für: Rabatten, unter Bäumen, Kübel
  • Standort: Sonne bis Halbschatten
  • Zusatz: Auch in Hängeampeln macht es eine gute Figur, wo es dekorativ über den Rand fällt.

Tipp: In warmen Regionen kann es sich stark ausbreiten – deshalb regelmäßig kontrollieren!

2. Waldmeister (Galium odoratum)

Wer etwas Zierliches mit Duft sucht, wird beim Waldmeister fündig. Die zarten Blätter in Sternform und kleinen weißen Blüten schätzen schattige Ecken, in denen sich sonst oft heimlich Unkraut breitmacht.

  • Ideal für: Schattenplätze, unter Sträuchern, Waldgärten
  • Standort: Schatten bis Halbschatten
  • Zusatz: Getrocknet duftet das Kraut angenehm nach Heu und eignet sich als natürlicher Duftspender.

3. Günsel (Ajuga reptans)

Der als Gunßel bekannte Ajuga wächst schnell und bildet dichte Polster, die Unkraut effektiv fernhalten. Die glänzenden Blätter zeigen verschiedene Grüntöne bis Burgund und Bronze, im Frühjahr erblüht der Günsel mit beeindruckenden blauen Blütenspikes.

  • Ideal für: Hängeflächen, Wege, schattige bis halbschattige Plätze
  • Standort: Halbschatten bis Sonne
  • Zusatz: Beim Blühen ein echter Bienenmagnet!

4. Thymian (Thymus spp.)

Ein wahrer Alleskönner: Thymian würzt nicht nur Ihre Speisen, sondern hält auch das Unkraut in Schach. Kriechende Sorten wie Wollthymian oder Mutterthymian wachsen bodennah, verbreiten aromatisches Laub und bilden geschlossene Flächen.

  • Ideal für: Steingärten, zwischen Trittsteinen, Rabatten
  • Standort: Sonnig
  • Zusatz: Trockenheitsverträglich und ein toller Anziehungspunkt für Bestäuber.

5. Fetthenne (Sedum spp.)

Für trockene oder schwer zu bepflanzende Standorte ist Fetthenne eine ideale Wahl. Diese robusten Sukkulenten sind pflegeleicht, widerstandsfähig gegen Trockenheit und bilden dichte Matten, die Unkraut kaum Chancen lassen.

  • Ideal für: Trockenbereiche, Hänge, Steingärten
  • Standort: Sonne
  • Zusatz: Einige Sorten blühen spät im Jahr und sorgen so für einen farblichen Herbstakzent.

6. Funkie (Hosta spp.)

In schattigen Gärten sind Funkien Klassiker. Ihre großen, breiten Blätter werfen Schatten auf den Boden und verhindern so das Keimen von Unkrautsamen. Zudem sind sie dekorativ und vielseitig.

  • Ideal für: Schattenbeete, unter Bäumen, feuchte Standorte
  • Standort: Halbschatten bis Schatten
  • Zusatz: Zusammen mit Mulch verstärkt sich der Unkrautschutz deutlich.

7. Weißklee (Trifolium repens)

Klee ist längst nicht mehr nur fürs Grün im Rasen gedacht. Er wächst niedrig, bleibt grün, reichert den Boden mit Stickstoff an und konkurriert erfolgreich mit Unkraut. Weißklee ist besonders beliebt als dauerhafte Rasenalternative.

  • Ideal für: Rasenflächen, Wege, Zwischenfrucht
  • Standort: Sonne bis Halbschatten
  • Zusatz: Bienen lieben die Blüten, und Ihr Boden profitiert von der Nährstoffversorgung.

8. Dickmännchen (Pachysandra terminalis)

Diese immergrüne Bodendecke ist erste Wahl für schattige Plätze. Sie breitet sich rasch aus und bedeckt kahle Flächen mit glänzendem Grün, gegen das Unkraut kaum ankommen kann.

  • Ideal für: Schattenplätze, unter Sträuchern und Bäumen
  • Standort: Schatten bis Halbschatten
  • Zusatz: In vielen Regionen bleibt sie ganzjährig grün.

9. Farne (verschiedene Arten)

Nicht alle Farne wachsen besonders schnell, doch einige heimische Arten schaffen im schattigen, feuchten Garten solide, unkrautresistente Flächen. Sie entfalten sich im Frühling langsam und verleihen dem Beet mit ihrem dichten, waldartigen Flair eine besondere Note.

  • Ideal für: Waldgärten, feuchte Schattenbereiche
  • Standort: Schatten bis Halbschatten
  • Zusatz: Farne bringen Struktur und Bewegung in das Beet.

Tipps zur optimalen Nutzung dieser Pflanzen gegen Unkraut

  • Pflanzen Sie möglichst dicht – Lücken bieten Unkraut Raum.
  • Starten Sie mit sauberer Erde und entfernen Sie vorhandenes Unkraut vor dem Pflanzen.
  • Mulchen Sie die Ränder – auch Unkraut unterdrückende Pflanzen brauchen manchmal Unterstützung.
  • Gießen Sie die jungen Pflanzen anfangs regelmäßig, damit sie gut anwurzeln.

Fazit

Sie müssen nicht jede Woche stundenlang Unkraut jäten. Mit der richtigen Pflanzenauswahl schaffen Sie eine lebendige Mulchschicht, die unerwünschte Pflanzen von vornherein aussperrt. Diese neun unkrauthemmenden Pflanzen sparen Zeit, Arbeit und verwandeln Ihren Garten in eine pflegeleichte Wohlfühloase.

Also, pflanzen Sie clever – nicht härter.

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