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Rosmarin ist großartig – aber diese 6 Pflanzen sollten Sie nie daneben setzen!
Rosmarin ist ein wahrer Star im Garten: robust, aromatisch und hilft dabei, Schädlinge fernzuhalten. Er ist beliebt bei Hobbygärtnern und Küchenfreunden gleichermaßen. Doch Vorsicht – trotz all seiner Vorzüge verträgt sich Rosmarin nicht mit allen Nachbarn. Manche Pflanzkombinationen können zu Wachstumsstörungen, Ernteverlusten oder Schädlingsproblemen führen.
Wir erklären, warum Rosmarin sich mit bestimmten Pflanzen nicht gut versteht und welche sechs Sie unbedingt fernhalten sollten.
Warum die richtige Nachbarschaft beim Pflanzen wichtig ist
In der Pflanzenwelt passt nicht jede Kombination. Manche Pflanzen sind gute Partner: Sie teilen Nährstoffe, halten Schädlinge fern und unterstützen sich gegenseitig beim Wachstum. Andere hingegen konkurrieren um Wasser, Licht und Nährstoffe oder locken unerwünschte Schädlinge an.
Rosmarin bevorzugt trockene, sonnige Standorte und mag keine Konkurrenz um Wurzelraum und Feuchtigkeit. Deshalb eignet er sich nicht als Nachbar für alle beliebten Gartenpflanzen.
Diese 6 Pflanzen sollten Sie nicht neben Rosmarin pflanzen
1. Basilikum
- Rosmarin gedeiht am besten in trockenem, sandigem Boden und liebt volle Sonne.
- Basilikum hingegen braucht feuchte, nährstoffreiche Erde und regelmäßige Wassergaben.
Wer Basilikum und Rosmarin zusammenpflanzt, riskiert, dass mindestens eine der Pflanzen leidet. Meist wird Basilikum durch die Trockenheit geschwächt oder Rosmarin durch zu viel Feuchtigkeit geschädigt. Halten Sie die beiden besser in getrennten Töpfen oder an ausreichend Abstand im Garten.
2. Minze
- Minze ist bekannt für ihr starkes Wachstum und die aggressive Ausbreitung der Wurzeln.
- Sie bevorzugt feuchte, schattige Plätze, was Rosmarin gar nicht bekommt.
Minze kann Rosmarin mit ihren Wurzeln überwuchern und ihm den Platz und die Nährstoffe entziehen. Außerdem zieht Minze Blattläuse an, die auch auf Rosmarin übergehen können.
3. Kürbis
- Kürbispflanzen wachsen schnell und breit mit großen Blättern, die viel Schatten werfen.
- Rosmarin braucht aber den ganzen Tag direkte Sonne.
- Außerdem entziehen Kürbisse dem Boden viel Wasser – ein Nachteil für den trockenheitsliebenden Rosmarin.
4. Tomaten
- Tomaten benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung und nährstoffreiche, feuchte Erde.
- Rosmarin hingegen bevorzugt durchlässigen, eher mageren Boden und weniger Feuchtigkeit.
Zu viel Wasser schadet dem Rosmarinwurzelwerk, und Tomaten ziehen Schädlinge wie Hornwürmer und Weiße Fliegen an, die Rosmarin schaden können.
5. Gurken
- Gurken sind – ähnlich wie Kürbisse und Tomaten – durstige Pflanzen, die reiche Böden mögen.
- Rosmarin dagegen kann Staunässe und Schatten schlecht vertragen.
- Darüber hinaus konkurrieren beide Pflanzen oft um Platz und Luftzirkulation, was Pilzkrankheiten fördern kann.
Darum sollten Sie Gurken und Rosmarin lieber räumlich trennen.
6. Schnittlauch und andere Lauchgewächse
- Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch und Lauch geben bestimmte Bodenstoffe ab, die das Wachstum von Rosmarin hemmen können.
- Da Rosmarin flache Wurzeln hat, reagiert er empfindlich auf diese aggressiven Nachbarn.
Für eine gesunde Rosmarinpflanze ist genügend Abstand zu Lauchgewächsen empfehlenswert.
Geeignete Nachbarn für Rosmarin
Wer weiß, welche Pflanzen nicht passen, kann die richtigen wählen. Folgende Kräuter harmonieren gut mit Rosmarin und unterstützen sogar gegenseitig das Wachstum:
- Salbei – ähnliche Ansprüche bei Wasser und Sonne.
- Thymian – trockenheitsresistent und genügsam.
- Lavendel – liebt ebenfalls trockene Böden und volle Sonne.
- Majoran und Oregano – mediterrane Kräuter mit denselben Standortbedürfnissen.
Diese Partner drängen Rosmarin nicht in die Enge und helfen, Schädlinge fernzuhalten.
Fazit
Rosmarin ist ein widerstandsfähiges, pflegeleichtes Kraut – doch auch er braucht die richtigen Nachbarn, um gesund und kräftig zu wachsen. Vermeiden Sie feuchtigkeitsliebende und ausbreitungsfreudige Pflanzen wie Basilikum, Minze und Tomaten. Setzen Sie stattdessen auf mediterrane Kräuter, die ähnliche Standortansprüche haben.
So kann Ihr Rosmarin voll aufblühen und Ihre Gartensaison aromatisch bereichern.
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