Warum Ihr Rosmarin immer wieder eingeht – und der einfache Trick, um ihn zu retten

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Warum Ihr Rosmarin immer wieder eingeht – und der einfache Trick, um ihn zu retten

Rosmarin zählt zu den Kräutern, die man voller Erwartungen pflanzt. Er duftet herrlich, verleiht Ofengemüse und Fleisch einen kräftigen Geschmack und sieht in Töpfen oder Gartenbeeten einfach toll aus. Trotzdem passiert es oft, dass er einfach nicht richtig gedeiht – oder immer wieder eingeht.

Klingt bekannt?

Sie sind nicht allein. Viele Hobbygärtner und Profis kämpfen damit, Rosmarin am Leben zu halten. Die gute Nachricht: Meistens liegt nur ein einfacher Grund vor – und ein ebenso einfacher Trick kann das Problem beheben.

Häufige Ursachen, warum Ihr Rosmarin eingeht

Bevor wir zum Lösungsansatz kommen, sollten wir die häufigsten Fehler kennen. Rosmarin ist zwar robust in der Küche, stellt im Garten jedoch einige besondere Ansprüche.

1. Zu viel Wasser

Rosmarin stammt aus dem Mittelmeerraum und mag keine nassen Füße. Stehen die Wurzeln zu lange im Wasser, fault die Pflanze schnell. Eine der häufigsten Todesursachen ist Überwässerung.

Typische Anzeichen dafür sind:

  • Gelbe oder braune Blätter
  • Matschige und weiche Stängel
  • Schimmel oder Mehltau am Pflanzenboden

2. Schlechte Drainage

Auch bei sparsamer Bewässerung kann schlecht drainierte Erde Wurzelfäule fördern. Rosmarin liebt leichte, sandige Böden – denken Sie an trockene Hänge statt an sumpfige Beete.

3. Zu wenig Sonnenlicht

Rosmarin braucht täglich mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonne. Fehlt das Licht, wird er langbeinig, schwach und anfälliger für Krankheiten.

4. Frostschäden

Rosmarin verträgt keinen Frost. In kälteren Regionen braucht er einen geschützten Standort, sonst übersteht er den Winter meist nicht.

Der einfache Trick, um Ihren Rosmarin zum Blühen zu bringen

Der beste Tipp, um Ihren Rosmarin zu retten und ihn dauerhaft gesund zu halten, ist:

Pflanzen Sie ihn in einen Terrakottatopf mit sandiger Erde

Das klingt einfach, ist aber der Schlüssel zum Erfolg. Denn so kontrollieren Sie die Wachstumsbedingungen optimal – am besten gelingt das in einem Topf.

Warum das funktioniert:

  • Terrakotta nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf: Im Gegensatz zu Kunststoff oder glasierten Töpfen ist Terrakotta durchlässig und entzieht der Erde überschüssiges Wasser, was Wurzelfäule vorbeugt.
  • Sie bestimmen die Drainage: In einem Topf können Sie die Erde selbst mischen:
    • 2 Teile Blumenerde
    • 1 Teil grober Sand oder Perlit
    • 1 Teil Kakteenerde oder Sukkulentenerde (optional, aber ideal)
  • Flexible Standortwahl: Topfrosmarin lässt sich je nach Sonnenlicht und Temperatur leicht umstellen – im Sommer sonniger Standort, im Winter ins Haus.
  • Bewässerung nach Bedarf: Gießen Sie erst, wenn die oberste Bodenschicht (ca. 5 cm tief) trocken ist. So verhindern Sie Staunässe.

Weitere Tipps für gesunden Rosmarin

  • Regelmäßig zurückschneiden: So bleibt der Rosmarin buschig und kräftig. Schneiden Sie die oberen Triebe, aber niemals ins alte Holz.
  • Viel Sonne gönnen: Der sonnigste Platz im Garten oder auf dem Balkon sorgt für kräftiges Wachstum und intensiven Geschmack.
  • Maßvoll düngen: Rosmarin braucht wenig Dünger. Eine leichte Gabe im Frühling reicht aus, um ihn kräftig zu halten.
  • Für Luftzirkulation sorgen: Ein luftiger Standort beugt Pilzkrankheiten vor – vermeiden Sie zu enge Ecken oder geschlossene Fensterbänke.

Fazit

Wenn Ihr Rosmarin immer wieder eingeht, sind meist zu viel Wasser und schlechte Drainage schuld. Mit dem Umsetzen in einen Terrakottatopf und der richtigen Erde geben Sie Ihrem Rosmarin ideale Bedingungen.

Dazu Sonne satt und nur nach Bedarf gießen – mehr braucht es nicht, um Ihren Rosmarin wieder zum Leben zu erwecken.

Probieren Sie es aus! So kann Ihr Rosmarin zum robustesten und glücklichsten Kraut in Ihrem Garten werden.

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