Wassermelone, noch nie so süß und saftig gekauft: Der Bauerntrick, um die reifste Frucht auszuwählen
Die Wassermelone ist leicht, erfrischend, hydratisierend, nahrhaft und sehr schmackhaft – perfekt für sehr sonnige Tage! Doch trotz all dieser Vorteile wird der Kauf einer Wassermelone oft zur Herausforderung, denn es ist gar nicht so einfach, eine schöne, reife und süße Sorte auszuwählen. Deshalb sind wir beim Kauf und Verzehr oft enttäuscht: Unsere Wassermelone schmeckt wenig süß und/oder ist trocken. Eine zu früh geerntete Wassermelone reift nicht mehr nach, daher muss man beim Kauf bereits eine reife auswählen.
Wassermelone: Noch nie so süß und saftig – Der Trick der Bauern, um die reifste Frucht auszuwählen
Es ist daher wichtig, einige Tipps zu kennen, um zu erkennen, ob eine Wassermelone gut ist. Sehen wir sie uns gemeinsam an!
1. Macht einen hohlen Ton
Ein klassischer Trick, um zu wissen, ob eine Wassermelone gut ist, besteht darin, mit den Fingerknöcheln auf die Schale zu klopfen (wie beim Anklopfen). Wenn die Frucht reif ist, gibt sie einen hohlen, aber dumpfen Ton von sich, was darauf hinweist, dass sie viel Wasser enthält. Hört man hingegen einen sanften und hallenden Ton, fehlt es an Reife und die Frucht könnte trocken sein; lassen Sie die Frucht dann lieber liegen.
Keine Sorge, wenn Sie anfangs Schwierigkeiten haben, die beiden Töne zu unterscheiden – Übung macht den Meister. Wenn Sie auf dem Markt einkaufen, klopfen Sie an viele Wassermelonen und hören Sie sich ihre Töne an, bis Ihnen der Unterschied klar wird.
2. Sie wiegt mehr
Eine frische und saftige Wassermelone wiegt mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Das ist logisch, denn diese Frucht besteht zu 92 % aus Wasser. Wenn sie also kaum etwas wiegt, legen Sie sie sofort zurück, denn sie ist vermutlich nicht richtig gereift.
Manche sagen, der beste Weg, um zu prüfen, ob eine Wassermelone reif ist, sei, Gewicht und Umfang zu begutachten. In diesem Fall sollte die Wassermelone etwa 2 kg wiegen und einen Umfang von ungefähr 60 cm aufweisen. Probieren Sie es bei Ihrem nächsten Einkauf aus!
3. Sie hat einen gelben Fleck
Reife Wassermelonen haben an einem Ende der Schale einen hellgelben Fleck. Dieser sogenannte Bodenfleck zeigt die Stelle, an der die Melone auf der Erde gelegen hat. Die gelbe Farbe (dunkelgelb oder sogar orangegelb) verrät den Reifegrad, denn sie zeigt, dass die Wassermelone in der Sonne auf dem Feld gereift ist.
Ist dieser Bereich dagegen weißlich oder grün, ist die Wassermelone nicht sehr süß, weil sie noch nicht ausgereift ist. In diesem Fall kaufen Sie sie besser nicht. Weist die Wassermelone hingegen einen oder mehrere braune Flecken auf, deutet das normalerweise auf einen Pilz- oder Insektenbefall hin.
4. Sie zeigt Makel wie Narben
Es gibt einige Unregelmäßigkeiten, die diese Frucht sogar aufwerten. So gibt es zum Beispiel sehr markante, beigenarbenartige Flecken. Solche Zeichen bedeuten, dass Bienen während der Bestäubungszeit häufig mit dem Fruchtknoten in Berührung gekommen sind. Was heißt das? Dass die Wassermelone besonders häufig bestäubt wurde und daher süßer ist. Das heißt: Je mehr Narben, desto süßer der Geschmack.
5. Rund und klein im Aussehen
Vielleicht glauben Sie es kaum, aber Wassermelonen haben ein „Geschlecht“: weiblich und männlich. Weibliche Wassermelonen sind kleiner, runder und süßer, während männliche länglich (oval), groß, weniger süß und weniger saftig sind. Wenn Sie also eine süßere Frucht genießen möchten, wählen Sie weibliche Wassermelonen.
6. Gleichmäßiges Aussehen
Wählen Sie immer symmetrische Wassermelonen – rund oder länglich (je nach „Geschlecht“) – ohne Beulen oder Verformungen. Unregelmäßigkeiten an der Melone deuten auf ein trockenes und brüchiges Inneres hin.
Warum? Weil Veränderungen im äußeren Erscheinungsbild darauf hindeuten, dass die Entwicklung der Frucht gestört war, etwa durch unregelmäßige Mengen an Sonne und Wasser. Das zeigt außerdem, dass die Melone nicht richtig ausgereift ist, weil sie zu früh geerntet wurde.
7. Die Schale ist hart
Es ist schon bekannt, dass die Wassermelone symmetrisch (rund oder länglich) und ohne ungewöhnliche Verformungen sein sollte. Außerdem sollte die Schale frei von Rissen, Spalten, Brüchen oder Beulen sein. Auch sollte sie fest sein. Ist das nicht der Fall, wurde die Frucht auf dem Weg vom Feld zum Geschäft vermutlich schlecht behandelt. Dann ist es besser, sie nicht zu kaufen, da eine solche Behandlung die natürliche Alterung beschleunigt.
Zum leichteren Auswählen: Entscheiden Sie sich für die Wassermelonen auf dem oberen Stapel, denn diese sind in der Regel in besserem Zustand.
8. Es gibt keine Löcher in der Schale
Wenn Sie kleine, tiefe Löcher im Querschnitt oder rund um die Schale der Wassermelone bemerken, kaufen Sie diese Frucht lieber nicht. Es könnte sich um Spuren von Insekten handeln, die das Innere bereits beschädigt haben. Ein anderer Grund könnte sein, dass der Frucht Nitrate injiziert wurden, um das Wachstum zu beschleunigen.
Sind die Löcher nicht sehr tief, handelt es sich vielleicht um Spuren von Drahtwürmern, einem für die Wassermelone harmlosen Insekt, das deren Qualität und Geschmack nicht beeinträchtigt. In diesem Fall könnten Sie bedenkenlos zugreifen.
9. Mattes und wenig glänzendes Aussehen
Sind die idealen Früchte wirklich so glänzend wie in der Werbung? Oft ja, aber nicht bei der Wassermelone. Hier gilt: Je matter und dunkler, desto besser. Sehr glänzende Wassermelonen weisen hingegen darauf hin, dass sie nicht reif sind – und es auch nicht mehr werden.
10. Trockener Stiel
Auch wenn Wassermelonen im Supermarkt meist keinen Stiel mehr haben, ist dieser Trick nützlich zu wissen. Wenn die Melone einen trockenen Stiel hat, ist sie reif, weil sie zum richtigen Zeitpunkt geerntet wurde. Ist der Stiel hingegen grün und frisch, wurde die Frucht zu früh gepflückt (sie ist weder reif noch wird sie nachreifen), ihr Geschmack und ihre Konsistenz werden enttäuschen.
Jetzt, da Sie alle Tricks kennen, um zu erkennen, ob eine Wassermelone reif ist, haben Sie garantiert keine Schwierigkeiten mehr, die richtige beim Kauf auszuwählen!
