Wie man ein Loch zwischen den Beinen einer Jeans ohne sichtbare Spuren näht: Bereiten Sie Ihre Nadel vor
Jeans – wie näht man ein Loch zwischen den Beinen Ihrer Lieblingsjeans, ohne dass dabei Spuren zurückbleiben? Rüsten Sie sich mit Nadel und Faden aus: In wenigen Minuten sieht Ihre Hose wieder wie neu aus.
Kennen auch Sie dieses Problem, dass sich zwischen den Beinen einer Jeans häufig Löcher bilden? Hier erfahren Sie, wie Sie diesen Makel nahezu unsichtbar reparieren können – und das vor allem in kürzester Zeit.
Die Jeans – das meistgekaufte Kleidungsstück der Welt
Wenn es um Kleidung geht, gibt es ein Kleidungsstück, das nie aus der Mode kommt: die Jeans. Diese Hose mit ihren sehr alten Wurzeln ist heute ein unverzichtbares Basic der Modewelt.
Wie viele davon befinden sich auch in Ihrem Schrank? Vermutlich eine ganze Menge. Es gibt unterschiedliche Modelle, Farben und Stoffe. Manche sind so bequem, dass sie sich fast wie eine zweite Haut anfühlen. Was ist das häufigste Problem für Jeansliebhaber? Auf jeden Fall Risse.
Auch wenn einige Modelle extra mit Rissen an Knien oder Beinen hergestellt werden, ist ein Loch zwischen den Oberschenkeln definitiv kein modisches Detail. Haben auch Sie schon mehrmals daran gedacht, Ihre geliebte Jeans wegzuwerfen, nur weil sie genau an dieser Stelle ein Loch hatte?
Warten Sie damit noch! Es braucht nur einen Moment, um das Problem zu beheben: Im Handumdrehen sieht Ihre Hose wieder aus wie neu. Bereit, den Trick der Profis zu entdecken? Alles, was Sie brauchen, ist eine Nadel.
Nadel und Faden, um Ihre Lieblingshose zu retten
Wir können es uns schon vorstellen: Auch Sie haben sicher eine Kiste mit Jeans vorbereitet, die Sie aussortieren wollen, weil sie abgenutzt oder im Schritt eingerissen sind. Sie denken, es sei unmöglich, diese unschöne und unangenehme Nahtstelle zu reparieren?
Wir sagen Ihnen: Warten Sie noch etwas, bevor Sie Ihre alten Jeans weggeben. Sie können ihnen neues Leben einhauchen. Alles, was Sie benötigen, ist eine Nadel und etwas Faden; und in kürzester Zeit haben Sie eine Hose, die Sie wieder tragen können.
Bereit, das Geheimnis der erfahrensten Schneiderinnen zu entdecken? Dann fangen wir an. Als erstes brauchen Sie eine spezielle Nadel, die „japanische Nadel“ genannt wird. Aber Achtung: Sie sollten keinen einfachen Baumwollfaden verwenden, wie Sie ihn sicher zu Hause haben, sondern besorgen Sie sich einen Polyestergarn, der sechsmal widerstandsfähiger ist als normale Garne.
Allein mit diesem kleinen Hilfsmittel können Sie auf Ihrer Jeans unsichtbare Nähte erstellen. Wie gehen Sie dabei vor? Die Methode ist sehr einfach. Sie nähen mit einem normalen Stich von innen nach außen, fast bis zum Ende des Risses.
Sobald Sie an den entscheidenden Punkt gelangt sind – das heißt an die Schrittnaht Ihrer Jeans, die dann zum Schluss durchstochen werden muss –, gehen Sie wie folgt vor: Nehmen Sie ein Stück Stoff in der gleichen Farbe wie Ihre Hose (Sie brauchen ein kleines Quadrat) und nähen Sie es auf den Riss.
Immer noch mit Ihrer japanischen Nadel beginnen Sie dann, mit der sogenannten „Vorstichtechnik“ zu nähen. Wenn Sie diese Technik verwenden, werden Sie sehen, dass Sie Ihrer Lieblingsjeans in wenigen Minuten neues Leben einhauchen: Die Naht wird absolut unsichtbar sein, als wäre Ihre Hose nie beschädigt gewesen.
Kannten Sie diese Technik bereits mit der japanischen Nadel? Sie gehört zu den beliebtesten bei versierten Schneiderinnen. Das Stoffstück, das Sie für den letzten Projektschritt verwenden, sollte etwas größer als das Loch sein. Der überschüssige Stoff wird zum Schluss abgeschnitten.
Ein letzter Tipp: Nachdem Sie diese Nähtechnik angewendet haben, wenden Sie die Hose auf links und befestigen Sie auf den aufgenähten Patch ein selbstklebendes Stoffstück, das Sie mit dem Bügeleisen erhitzen. So wird Ihre Jeans unzerstörbar.
