Wie man eine Jeans in zwei einfachen Schritten kürzt: Es ist leichter als Sie denken

Wie man eine Jeans in zwei einfachen Schritten kürzt: Es ist einfacher, als Sie denken

Eine Jeans zu kürzen ist kinderleicht: Mit dieser Methode müssen Sie keine erfahrene Schneiderin um Hilfe bitten.

Egal ob es sich um eine alte oder eine neue Jeans handelt – wenn Sie sie kürzen möchten, greifen Sie normalerweise auf eine Schneiderin zurück. Dank Experten kann man jedoch Techniken erlernen, um das unverzichtbare Kleidungsstück jeder Garderobe in wenigen einfachen Schritten zu kürzen, ganz ohne sie abzuschneiden. Es ist ein Spiel aus Nähen und Geschicklichkeit; für echte Liebhaber dieses Handwerks ist es beinahe ein Kinderspiel. Hier erfahren Sie, wie es geht und welche Techniken es gibt, um eine Jeans ganz einfach zu kürzen.

Tipps, um eine Jeans ohne Schneiden zu kürzen

Die Jeans ist ein jahrtausendealtes Kleidungsstück, unisex und für jedes Alter geeignet. Wenn es ans Kürzen geht, denkt man sofort daran, den unteren Teil mit dem Saum abzuschneiden oder eine professionelle Schneiderin zu kontaktieren, die das gewünschte Ergebnis erzielt.

Tatsächlich gibt es Methoden, mit denen Sie die Hose in wenigen einfachen Handgriffen kürzen können, ohne zu schneiden. Sicherlich ist das Ergebnis vielleicht nicht ganz so perfekt, doch Jeans sind dafür bekannt, dass sie sich auf unterschiedliche Weise anpassen lassen.

Die Experten raten, vor dem Kürzen und Abschneiden einer Jeans auf folgende Faktoren zu achten:

  • Kaufen und verwenden Sie eine Nadel und Garn, die gut zum Stoff passen, und lassen Sie sich dabei am besten von einem erfahrenen Schneider beraten.
  • Es ist nicht notwendig, eine exakt identische Farbe zur Jeans zu nehmen, da es sich um eine innere Naht handelt, doch empfiehlt es sich, einen Ton in Blau/Hellblau zu wählen.
  • Spannen Sie aus Sicherheitsgründen auch in die Nähmaschine dasselbe Garn ein.
  • Handelt es sich um eine frisch gekaufte Jeans, sollten Sie sie vorher waschen und bügeln.

Die Schritte und Ratschläge

Die einzelnen Arbeitsschritte sind einfach und werden meist von Hand vorgenommen, Sie können jedoch auch eine Nähmaschine zur Hilfe nehmen:

  • Ziehen Sie die Jeans an und schlagen Sie den unteren Rand nach innen um, um die richtige Höhe zu markieren – lieber zunächst etwas weniger kürzen als nötig.
  • Messen Sie die Höhe des aktuellen Saumes.
  • Schlagen Sie ihn unter das erste Maß und markieren Sie alles mit Stift oder Kreide.

Vor dem Fortfahren ist es wichtig, sicherzustellen, dass der Saum die erste Kreidemarkierung genau trifft, und danach das Hosenbein unten umzuschlagen.

  • Stecken Sie das Hosenbein mit Nadeln fest, damit alles beim Arbeiten an seinem Platz bleibt.
  • Nähen Sie die Jeans innen per Hand oder mit der Maschine, und verwenden Sie dabei den originalen Rand und die bereits vorhandene Nahtlinie.

Führen Sie alle Nähte aus und ziehen Sie die Jeans wieder an, bevor Sie den inneren Saum endgültig schließen. Natürlich können Sie auch den überstehenden Stoff abschneiden – den sollten Sie aufbewahren, denn er lässt sich später vielleicht noch nutzen.

Schließen Sie den Saum und verfahren Sie ebenso mit dem anderen Hosenbein. Zum Schluss bügeln Sie mit einem heißen Bügeleisen darüber und prüfen, ob alles gut vernäht ist. Ein Tipp: Sie können mit der Nähmaschine eine zweite Naht setzen, damit sie beim Waschen und Tragen deutlich haltbarer wird.