Wie man zu Hause Bio-Papaya anbaut

Wie man Bio-Papaya zu Hause anbaut

Hallo Freunde, Pflanzen- und Obstgartenliebhaber, dieses Mal möchte ich über den Anbau dieser wunderbaren Frucht sprechen. Heutzutage ist die Papaya eine der beliebtesten und am meisten konsumierten tropischen Früchte der Welt. Der Papayabaum ist ein kleiner Baum, der nur eine kurze Lebensdauer hat und sehr schnell wächst. Er stammt ursprünglich aus Mittelamerika.

Es handelt sich um eine Kultur, die ein bestimmtes Klima und Pflege verlangt, aber dennoch in den meisten warmen oder gemäßigten Klimazonen machbar ist. Wenn Sie lernen möchten, wie Sie Papaya zu Hause anbauen können, um eigene Früchte zu genießen, lesen Sie diesen Artikel weiter – am Ende haben Sie eine Vorstellung davon, wie man diese Pflanze pflanzt.

Pflanzung von Papaya

Die Pflanzung sollte mit einem Abstand von drei Metern zwischen den Pflanzen erfolgen. Die Löcher im Boden sollten etwa 80 cm tief und 50 cm breit sein.

Das Klima

Das Klima ist sehr wichtig, denn Wärme und Feuchtigkeit sind für eine optimale Entwicklung der Papayaernte unerlässlich. Es werden Regionen mit durchschnittlichen Niederschlägen von 1800 mm jährlich und Temperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius benötigt. Die Pflanze verträgt leichte Kälte, braucht aber auch ausreichend Wärme, sonst reifen die Früchte nicht und entwickeln sich schlecht. In der Regel wachsen sie nicht in Gegenden mit niedrigen Temperaturen, da die Pflanzen durch kühle, feuchte Nächte Schaden nehmen und die Früchte von minderer Qualität sind.

Der Wind stützt die Pflanze, da ihr Stamm sehr biegsam ist und sich Blattstiele sowie Blütenstiele zusammentun, was verhindert, dass sie abbrechen.

Der Boden

Der Papayabaum ist ein Baum, der sich an jede Bodenart anpasst, sofern der Boden leicht, fruchtbar, locker, tief und gut durchlässig ist.

Wegen der weichen Stängel und Wurzeln dieser Pflanze sollte sie nicht in zu nassen und festen Böden mit schlechter Drainage angebaut werden, da sonst die Wurzeln faulen können.

Düngung

In den ersten Lebensmonaten der Papayapflanze sollten etwa 700 Gramm Ammoniumsulfat über die Bewässerung zugeführt werden. Im weiteren Wachstum werden 1000 Gramm pro Jahr bei der Pflanzung und 400 bis 500 Gramm Kaliumsulfat pro Pflanze verwendet.

Für jede Pflanze werden daher in den ersten sechs Monaten im Zweiwochenrhythmus 0,1 kg Dünger gegeben, anschließend 0,2 kg pro Düngung.

Bewässerung

Die Ernte der Papaya erfordert eine angemessene Bewässerung. Am häufigsten und am besten geeignet sind Mikro-Sprühbewässerung und Tropfbewässerung; sie sind jedoch für diese Kultur weniger vorteilhaft. Im Allgemeinen sagen Experten, dass die Pflanzen bis zu 25 Liter Wasser pro Tag benötigen, dies hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Daher ist es am besten, wenn ein Fachmann den Blätterbestand und die Bewässerungshäufigkeit bestimmt, um das Wasser optimal zu nutzen.

Bei fehlenden verlässlichen Informationen kann die Schwerkraftbewässerung zweimal pro Woche durchgeführt werden. Dabei sollte das Wasser so nah wie möglich an den Wurzelbereich gebracht werden, da dort die höchste Konzentration an absorbierenden Wurzeln liegt.

Reife

Man erkennt die Reife daran, dass die Früchte zu erweichen beginnen und ihre grüne Farbe verlieren. Etwa vier oder fünf Tage nach der Ernte werden die Früchte gelb.

Schädlinge und Krankheiten der Papaya

Schädlinge sind sehr schädlich für die Papayaproduktion, da sie die Stängel, Blätter und Früchte beschädigen und manchmal schwere Krankheiten übertragen können, die die Plantagen zerstören.

Jeder lebende Organismus, der Schäden anrichten oder die Produktion einer Kultur beeinträchtigen kann, wird als Schädling betrachtet.

Die wichtigsten Schädlinge der Papayakultur sind:

  • Blattläuse
  • Weiße Fliege
  • Papaya-Fruchtfliege
  • Papaya-Quellenspringer
  • Zikaden
  • Triebbohrer

Jetzt, da Sie wissen, wie man Papaya pflanzt, an die Arbeit – damit Sie in den kommenden Monaten diese nahrhaften Früchte selbst ernten können.