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Größere, süßere Rhabarberstangen: Vermeiden Sie diesen häufigen Fehler
Wenn Sie von rubinroten, aromatischen Rhabarberstangen träumen, gibt es eine entscheidende Sache, die Sie nicht tun sollten. Viele Hobbygärtner — ob Anfänger oder erfahren — schädigen ihre Rhabarberpflanzen unbeabsichtigt durch einen einfachen, aber gravierenden Fehler. Die gute Nachricht: Er lässt sich leicht beheben. Mit der richtigen Pflege wachsen kräftige, dicke Stangen, die Sie stolz ernten können.
Im Folgenden erfahren Sie, welcher Fehler beim Rhabarberanbau besonders verbreitet ist und wie Sie Ihren Rhabarber zum echten Profi werden lassen.
Der Fehler: Rhabarber zu früh oder zu oft ernten
Rhabarber ist eine mehrjährige Pflanze, die Zeit braucht, um sich zu etablieren. Der häufigste Fehler ist, im ersten Jahr bereits Stangen zu ernten.
Das schwächt die Pflanze, beeinträchtigt das Wurzelsystem und führt langfristig zu dünneren, kleineren Stangen.
Warum das so wichtig ist
Rhabarber benötigt sein großes, grünes Blätterdach, um ausreichend Sonnenlicht aufzunehmen und die Wurzelbasis (die sogenannte Krone) mit Energie zu versorgen. Eine zu frühe oder zu häufige Ernte schwächt die Pflanze, da sie Energie verliert und die Wurzeln weniger Reserven bilden können. Das Ergebnis: schwächere Entwicklung in der folgenden Saison.
Wie Sie es richtig machen
So pflegen Sie Ihren Rhabarber optimal, damit er Jahr für Jahr kräftiger wird:
- 1. Jahr: Nicht ernten!
- Ernten Sie im ersten Jahr keine Stangen.
- Lassen Sie die Pflanze in Ruhe wachsen, um ein stabiles Wurzelsystem aufzubauen.
- Pflegen Sie die Pflanze mit regelmäßiger Bewässerung, Mulchen und Unkrautfreiheit.
- 2. Jahr: Vorsichtig ernten
- Ernten Sie nur wenige Stangen, maximal ein Viertel der Pflanze.
- Ziehen Sie nur die äußeren Stangen, die Mitte bleibt unangetastet.
- Ab dem 3. Jahr: Volle Erntezeit
- Ernten Sie bis zu acht Wochen lang.
- Die Stangen sollten 25 bis 40 cm lang und dick wie Sellerie sein.
- Hören Sie spätestens Mitte Juli mit der Ernte auf, damit sich die Pflanze erholen kann.
Zusätzliche Tipps für bessere Rhabarber-Erträge
- Den Boden nähren, nicht nur die Pflanze: Rhabarber liebt nährstoffreiche Erde. Geben Sie im Frühling eine Schaufel gut verrotteten Kompost oder Mist sowie einen ausgewogenen Dünger (10-10-10) rings um die Pflanze – aber nicht direkt an die Krone.
- Richtig gießen: Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, besonders bei Trockenheit. Staunässe vermeiden.
- Mulchen wie ein Profi: Mulchschichten aus Stroh, zerkleinerten Blättern oder Kompost reduzieren Unkraut und halten die Feuchtigkeit im Boden.
- Teilung alle 4–5 Jahre: Rhabarberkronen können zu dicht werden. Teilen Sie die Pflanze, um Wachstum und Ertrag zu fördern sowie Ableger zu gewinnen.
Warnung: Blätter nicht essen
Rhabarberblätter enthalten Oxalsäure und sind giftig. Entfernen und entsorgen Sie sie immer, nutzen Sie nur die Stiele zum Kochen oder Backen.
Fazit
Rhabarber ist eine wertvolle Pflanze im Garten, wenn man sie richtig behandelt. Wer im ersten Jahr die Ernte meidet, legt die Grundlage für starke, süße und dicke Stangen. Mit Geduld und der richtigen Pflege erwartet Sie ab dem dritten Jahr eine reiche Ernte, perfekt für Kuchen, Marmeladen und Soßen.
Vertrauen Sie dem Prozess – zukünftig dankt es Ihnen nicht nur Ihr Rhabarber, sondern auch Ihr Gaumen.
Bereit, Rhabarber zu pflanzen, um den Nachbarn einen echten Hingucker zu bieten? Geben Sie der Pflanze Zeit, pflegen Sie sie gut und vor allem: Ernten Sie nicht zu früh!
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