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Zu viel Rosmarin? Werfen Sie ihn nicht weg – nutzen Sie ihn besser!
Haben Sie mehr Rosmarin, als Sie verarbeiten können? Ob Ihr Garten überquillt oder Sie ein großes Bündel vom Wochenmarkt mitgebracht haben – werfen Sie die überschüssigen Zweige bloß nicht in den Kompost. Dieses aromatische Kraut ist viel zu wertvoll – sowohl in der Küche als auch darüber hinaus.
Entdecken Sie zahlreiche kreative und praktische Möglichkeiten, um Ihren Rosmarin optimal zu nutzen. Von natürlichen Raumdüften bis hin zu Gartenpflege – so machen Sie jeden einzelnen Nadeln Ihres Rosmarins wertvoll.
Warum Sie Rosmarin nie wegwerfen sollten
Rosmarin ist weit mehr als ein Gewürz: Ein echtes Kraftpaket voller Duft, Antioxidantien und antibakterieller Wirkstoffe. Die ätherischen Öle Cineol und Kampfer machen ihn zu einem wahren Allrounder. Er erfrischt Ihr Zuhause, pflegt die Haut, belebt müde Füße und stärkt sogar Ihre Gartenpflanzen.
Besitzen Sie ein Rosmarin-Meer, dann Glückwunsch – die Verwendungsmöglichkeiten sind vielseitig und lohnenswert.
1. Rosmarin trocknen und das ganze Jahr genießen
Die einfachste Methode, Rosmarin haltbar zu machen, ist das Trocknen. Binden Sie kleine Sträußchen mit Küchengarn zusammen und hängen Sie diese kopfüber an einem kühlen, trockenen Ort auf. Sobald der Rosmarin getrocknet ist, entfernen Sie die Blätter und bewahren Sie sie luftdicht auf. So bleibt das Aroma monatelang erhalten und passt hervorragend zu:
- Ofenkartoffeln
- Selbst gebackenem Brot
- Marinaden und Gewürzmischungen
- Öl-Infusionen
Tipp: Zerreiben Sie die getrockneten Blätter vor dem Einsatz leicht, um das Aroma zu intensivieren.
2. Rosmarinöl selbst herstellen
Verwandeln Sie die aromatischen Zweige in ein Küchenhighlight. Geben Sie einige saubere, trockene Rosmarinzweige in eine Flasche hochwertiges Olivenöl. Lassen Sie das Öl 1–2 Wochen an einem dunklen Ort ziehen. So erhalten Sie ein Aromawunder, ideal zum Verfeinern von:
- Gegrilltem Gemüse
- Focaccia
- Salaten
- Braten und gegrilltem Fleisch
Achtung: Der Rosmarin muss vollständig trocken sein, um Schimmel zu vermeiden.
3. Natürlichen Raumduft herstellen
Der kräftige Duft von Rosmarin eignet sich hervorragend als natürlicher Lufterfrischer. Kochen Sie ein paar Zweige zusammen mit Zitrusschalen und einer Zimtstange auf dem Herd – schon verbreitet sich ein wohliger Kräuterduft im ganzen Haus.
Alternativ können Sie kleine Säckchen mit getrocknetem Rosmarin füllen und in Schubladen, Kleiderschränken oder Schuhen platzieren.
4. Kräuter-Spülung für gesundes Haar
Rosmarin wird seit jeher eine förderliche Wirkung auf Haarwachstum und Kopfhautdurchblutung nachgesagt. Für eine einfache Spülung:
- Kochen Sie 500 ml Wasser auf.
- Geben Sie 2–3 frische Rosmarinzweige hinzu.
- Lassen Sie das Ganze 15 Minuten ziehen und abkühlen.
- Seihen Sie die Kräuter ab und spülen Sie Ihr Haar nach der Haarwäsche damit.
Diese Spülung kann gegen Schuppen helfen und verleiht Glanz.
5. Entspannendes Rosmarin-Bad
Nach einem langen Tag sorgt der beruhigende Duft und die entzündungshemmende Wirkung von Rosmarin für Wohlbefinden. Binden Sie einen Strauß Rosmarin (und eventuell Lavendel) in ein Mulltuch und geben Sie es ins warme Badewasser. Mit Bittersalz wird das Entspannungsbad noch wirksamer.
6. Natürliches Insektenschutzmittel
Verzichten Sie auf Chemie: Rosmarin hält Schädlinge auf natürliche Weise fern. Verbrennen Sie getrockneten Rosmarin im Garten oder an der Feuerstelle, um Mücken abzuschrecken. Frische Zweige vor Eingängen oder im Gemüsebeet helfen gegen Kohlmotten und Karottenfliegen.
7. Hausgemachtes Reinigungsmittel mit Rosmarin
Stellen Sie Ihr eigenes vielseitiges Putzmittel mit herrlichem Duft her:
- Ein Glas mit Rosmarinzweigen und Zitrusschalen füllen
- Mit weißem Essig übergießen
- 1–2 Wochen ziehen lassen, dann abseihen und in eine Sprühflasche füllen
So erhalten Sie einen ungiftigen Reiniger mit frischem Kräuterduft.
8. Rosmarinkränze und -sträuße basteln
Wenn Sie gerne kreativ sind, ist Rosmarin ein wunderbares Material für:
- Selbst gemachte Kränze
- Tischdekorationen
- Küchenkräutersträuße
Dank seiner festen Stiele und des intensiven Dufts halten die Arrangements lange und sorgen für natürliche Dekoration.
9. Rosmarin richtig kompostieren
Falls Sie nach all diesen Tipps noch Reste haben, können Sie Rosmarin auch kompostieren – aber vorsichtig. Aufgrund der festen Holzstiele und der starken ätherischen Öle dauert der Abbau länger. Zerkleinern Sie die Zweige gut, damit der Kompostierungsprozess schneller gelingt.
10. Freude teilen mit frischem Rosmarin
Ist noch immer zu viel da? Dann geben Sie etwas ab! Binden Sie ein paar Zweige zu einem kleinen Strauß und verschenken Sie diesen an Freunde oder Nachbarn. Mit einer kleinen Anleitung oder Rezeptidee kommt das Kraut besonders gut an.
Fazit: Rosmarin – das Kräutlein mit den vielen Talenten
Ob in der Küche, im Garten, im Bad oder beim Putzen – Rosmarin ist vielseitig und unverzichtbar. Beim nächsten Rosmarin-Überfluss heißt es also nicht wegwerfen, sondern kreativ nutzen. Ihr Geruchssinn, Gaumen, Ihre Haut und sogar Ihr Garten werden es Ihnen danken.
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